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- Виробник: MERCK SHARP & DOHME AG
- Модель: 6456994
- EAN 7680006990036
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Neomycin 0.005 mg, Gelatine, Harnstoff, Röteln-Lebend-Impfstoff (HDC-Zellen), Stamm Wistar RA 27/3 3 log 10 U , Natriumchlorid, Saccharose, Kaliumchlorid , Phenolsulfonphthalein, Sorbitol, Natriumhydrogencarbonat, Kaliumdihydrogenphosphat, Serum albumin human, Dinatrium hydrogenphosphat-12-Wasser, Natrium hydrogenglutamat-1-Wasser, Medium 199, Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston 3 log 10 U , Mumps-Lebend-Impfstoff (PCEC) Stamm Jeryl Lynn 4.3 log 10 U , Varizellen-Lebend-Impfstoff; Stamm OKA/Merck 3.99 log 10 U , Minimum Essential Medium (MEM).Röteln-Lebend-Impfstoff (HDC-Zellen), Stamm Wistar RA 27/3 3 log 10 U
Calcineurin-Inhibitoren unterdrücken die Immunreaktion nach Kontakt mit Krankheitserregern. Die Dissemination von Impfkeimen wird dadurch begünstigt und die Serokonversion beeinträchtigt. Auch abgeschwächte Keime können eine manifeste Infektion hervorrufen. Auf Grund der minimalen Absorption der Immunsuppressiva bei lokaler Anwendung ist eine mögliche systemische Interaktion unwahrscheinlich. Mit Pimecrolimus wurde die Wechselwirkung nicht untersucht. Die lokale Anwendung von Tacrolimus zeigte bei Impfung mit einem Protein-Konjugat-Impfstoff gegen Neisseria meningitidis Serogruppe C keine Effekte auf die Sofortantwort, die Ausbildung eines Immungedächtnisses oder die humorale und zellvermittelte Immunität.
Dissemination des Impfkeims/verminderte Serokonversion nicht ganz auszuschliessen
In der Regel wird kein Einfluss von lokal appliziertem Tacrolimus bzw. Pimecrolimus auf die Vermehrung des Impfkeimes oder die Serokonversion erwartet.
Patienten mit ausgedehntem atopischem Ekzem sollen vorsichtshalber vor einer Lokaltherapie mit Pimecrolimus oder Tacrolimus oder während eines behandlungsfreien Intervalls geimpft werden.
In bestimmten Fällen Überwachung bzw. Anpassung nötig
Kaliumchlorid
Die kaliumretinierenden Diuretika Amilorid und Triamteren steigern aktiv die Natrium-, Chlorid- und Hydrogencarbonat-Ausscheidung durch eine direkte Hemmung der Natriumpumpe und hemmen dadurch die Kaliumsekretion. Die Aldosteron-Antagonisten Spironolacton und Eplerenon steigern die Natrium- und Chlorid-Ausscheidung durch Hemmung der Natrium-Reabsorption und senken dadurch die Kaliumausscheidung. Durch zusätzliche Kaliumgaben wird die Kalium-Serumkonzentration weiter erhöht.
Erhöhte Hyperkaliämie-Gefahr
Die gleichzeitige Behandlung mit Kaliumsalzen und kaliumretinierenden Diuretika kann eine Hyperkaliämie verursachen: Parästhesien, Muskelschwäche, Konfusion, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen mit den charakteristischen EKG-Veränderungen und Herzstillstand können auftreten. Eine Hyperkaliämie kann sich recht schnell entwickeln.
Während der Behandlung mit kaliumretinierenden Diuretika ist die Gabe von Kalium möglichst zu vermeiden, selbst wenn zusätzlich kaliuretische Diuretika (Thiazide, Schleifendiuretika) gegeben werden. Bei Infusionslösungen ist darauf zu achten, dass sie nicht mehr als 6 mmol/l Kalium enthalten. Von der Wechselwirkung betroffen sind auch Arzneimittel zur Behandlung der Urolithiasis, da diese meist Kaliumcitrate enthalten.
Nicht empfohlen (vorsichtshalber kontraindiziert)
Kaliumchlorid - Glycopyrronium bromidGlycopyrronium hemmt, wie andere Anticholinergika auch, die Darmmotilität. Durch die erhöhte gastrointestinale Transitzeit können sich hohe lokale Konzentrationen von Kaliumionen bilden, welche gastrointestionale Schäden auslösen. Studien aus den 80er Jahren zeigen ein erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Läsionen bei Gabe von Kaliumchlorid in Matrix-Tabletten im Vergleich zu flüssigen oder mikroverkapselten Darreichungsformen von Kaliumchlorid. Die Anzahl und Schwere der gastrointestinalen Schäden erhöhten sich mit verringerter Darmmotilität. Andere Studien zeigten hingegen keine statistisch signifikanten Unterschiede in Bezug auf Darreichungsform oder Darmmotilität.
Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen
Glycopyrronium kann das Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen von Kaliumchlorid in festen, oralen Formulierungen erhöhen. Mögliche gastrointestinale Schäden sind Blutungen, Stenosen, Perforationen oder Verschluss des oberen Gastrointestinaltraktes sowie Dünndarmgeschwüre.
Die gleichzeitige Behandlung mit Kaliumchlorid in festen, oralen Formulierungen und Glycopyrronium bromid ist zu vermeiden.
Nicht empfohlen (vorsichtshalber kontraindiziert)
Kaliumsalze - ACE-HemmerAdditive Effekte: ACE-Hemmer reduzieren über die Angiotensin-Hemmung auch die Aldosteron-Konzentration im Plasma und wirken dadurch kaliumretinierend. Im Verlauf des ersten Jahres der Behandlung mit einem ACE-Hemmer entwickelte sich bei etwa 10 % der Patienten eine Hyperkaliämie. Durch zusätzliche Kaliumgaben wird die Kalium-Serumkonzentration weiter erhöht.
Erhöhte Hyperkaliämie-Gefahr
Die gleichzeitige Behandlung mit Kalium-Supplementen und ACE-Hemmern kann bei prädisponierten Patienten im Verlauf der Therapie eine Hyperkaliämie (Parästhesien, Muskelschwäche, Konfusion, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen mit charakteristischen EKG-Veränderungen, Herzstillstand) hervorrufen.
Wenn unter Behandlung mit ACE-Hemmern ausnahmsweise eine Kaliumsubstitution indiziert ist, soll die Kalium-Serumkonzentration sehr sorgfältig überwacht werden, besonders bei Patienten in höherem Lebensalter oder mit eingeschränkter Nierenfunktion bzw. Diabetes mellitus; ohnehin sollen während der Behandlung mit einem ACE-Hemmer die Kalium-Serumkonzentration und die Nierenfunktion regelmässig kontrolliert werden. Zu beachten ist auch die Kaliumaufnahme mit der Nahrung, z. B. durch natriumarme Salzersatzpräparate, die in der Regel ein Gemisch von Kaliumsalzen enthalten. Von der Wechselwirkung betroffen sind auch Arzneimittel zur Behandlung der Urolithiasis, da diese meist Kaliumcitrate enthalten.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Kaliumsalze - Angiotensin-II-AntagonistenDer Wechselwirkung liegen additive Effekte auf die Kalium-Serumkonzentration zu Grunde: Angiotensin-Antagonisten reduzieren über die Angiotensin-Hemmung auch die Aldosteron-Konzentration im Plasma und wirken dadurch kaliumretinierend. Durch zusätzliche Kaliumgaben wird die Kalium-Serumkonzentration weiter erhöht.
Erhöhte Hyperkaliämie-Gefahr
Die gleichzeitige Behandlung mit Angiotensin-Antagonisten und Kaliumsalzen kann bei prädisponierten Patienten eine Hyperkaliämie begünstigen. Symptome einer Hyperkaliämie sind Parästhesien, Muskelschwäche, Bradykardie und EKG-Veränderungen. Eine schwere Hyperkaliämie ist lebensbedrohend.
Patienten unter Angiotensin-Antagonisten benötigen in der Regel keine Kaliumsupplemente. Auf kaliumhaltige, natriumarme Salzersatzpräparate soll verzichtet werden. Eine erhöhte Kaliumzufuhr ist auch bei kaliumhaltigen Infusionslösungen und bei Arzneimitteln zur Harnalkalisierung (Behandlung von Harnsäuresteinen) zu beachten. Bei Infusionslösungen ist darauf zu achten, dass sie nicht mehr als 6 mmol/l Kalium enthalten. Unter Angiotensin-Antagonisten sollen generell die Kalium-Serumkonzentration und die Kreatinin-Clearance in Abständen von einigen Wochen bzw. Monaten (je nach individuellem Risiko) überwacht werden. Übersteigt die Kalium-Serumkonzentration 5,5 mmol/l, muss der Angiotensin-Antagonist abgesetzt werden.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Kaliumsalze - Renin-InhibitorenEs handelt sich um einen additiven Effekt: Renin-Inhibitoren reduzieren über die Senkung der Angiotensin-Spiegel auch die Aldosteron-Konzentration im Plasma und wirken dadurch kaliumretinierend. Durch zusätzliche Kaliumgaben wird die Kalium-Serumkonzentration weiter erhöht.
Erhöhte Hyperkaliämie-Gefahr
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Renin-Inhibitoren wie Aliskiren und Kalium-Supplementen kann eine Hyperkaliämie auftreten. Symptome einer Hyperkaliämie sind Parästhesien, Muskelschwäche, Bradykardie und EKG-Veränderungen. Eine schwere Hyperkaliämie ist lebensbedrohend.
Da Aliskiren kaliumretinierend wirkt, ist unter der Behandlung nur ausnahmsweise eine Kaliumsubstitution indiziert. Sind Kaliumsupplemente nötig, sollen die Kalium-Serumkonzentrationen und die Nierenfunktion sorgfältig überwacht werden. Von der Wechselwirkung betroffen sind auch Arzneimittel zur Behandlung der Urolithiasis, da diese meist Kaliumcitrate enthalten.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Kaliumsalze - Calcineurin-InhibitorenAdditive Effekte: Die Calcineurin-Inhibitoren haben Aldosteron-antagonistische Eigenschaften und rufen über eine Hemmung der Natrium-Reabsorption und dadurch verminderte Kaliumsekretion häufig Hyperkaliämien hervor. Durch zusätzliche Kaliumgaben wird die Kalium-Serumkonzentration weiter erhöht.
Erhöhte Hyperkaliämie-Gefahr
Die Zufuhr von Kalium während der Behandlung mit Ciclosporin oder Tacrolimus erhöht das Risiko von Hyperkaliämien, besonders bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Parästhesien, Muskelschwäche, Konfusion, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen mit den charakteristischen EKG-Veränderungen und Herzstillstand können auftreten.
Während der Behandlung mit Ciclosporin bzw. Tacrolimus ist die Gabe von Kalium möglichst zu vermeiden. Bei Infusionslösungen ist darauf zu achten, dass sie nicht mehr als 6 mmol/l enthalten. Unter der Behandlung mit Ciclosporin bzw. Tacrolimus wird die regelmässige Überwachung der Kalium-Serumkonzentration empfohlen, besonders bei Patienten in höherem Lebensalter, mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Diabetes mellitus. Von der Wechselwirkung betroffen sind auch Arzneimittel zur Behandlung der Urolithiasis, da diese meist Kaliumcitrate enthalten.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Kaliumsalze - HeparinoideAdditiver Effekt: Heparinoide hemmen die adrenale Sekretion von Aldosteron und können so, allerdings selten (0,01-0,1 %), eine Hyperkaliämie hervorrufen. Durch zusätzliche Kaliumgaben wird die Kalium-Serumkonzentration weiter erhöht.
Erhöhte Hyperkaliämie-Gefahr
Die gleichzeitige Behandlung mit Kaliumsalzen und parenteralen Heparinoiden kann eine Hyperkaliämie verursachen: Parästhesien, Muskelschwäche, Konfusion, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen mit den charakteristischen EKG-Veränderungen und Herzstillstand können auftreten. Eine Hyperkaliämie kann sich recht schnell entwickeln.
Ist die gleichzeitige Behandlung mit Kaliumsalzen und parenteralen Heparinoiden über mehrere Tage erforderlich, ist das Serum-Kalium besonders sorgfältig zu überwachen. Ggf. sind Massnahmen zur Verringerung des Serum-Kaliums zu ergreifen (Verringerung der Kalium-Zufuhr, Absetzen von hyperkaliämisch wirkenden Arzneimitteln). Bei Infusionslösungen ist darauf zu achten, dass sie nicht mehr als 6 mmol/l enthalten.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston 3 log 10 U
Calcineurin-Inhibitoren unterdrücken die Immunreaktion nach Kontakt mit Krankheitserregern. Die Dissemination von Impfkeimen wird dadurch begünstigt und die Serokonversion beeinträchtigt. Auch abgeschwächte Keime können eine manifeste Infektion hervorrufen. Auf Grund der minimalen Absorption der Immunsuppressiva bei lokaler Anwendung ist eine mögliche systemische Interaktion unwahrscheinlich. Mit Pimecrolimus wurde die Wechselwirkung nicht untersucht. Die lokale Anwendung von Tacrolimus zeigte bei Impfung mit einem Protein-Konjugat-Impfstoff gegen Neisseria meningitidis Serogruppe C keine Effekte auf die Sofortantwort, die Ausbildung eines Immungedächtnisses oder die humorale und zellvermittelte Immunität.
Dissemination des Impfkeims/verminderte Serokonversion nicht ganz auszuschliessen
In der Regel wird kein Einfluss von lokal appliziertem Tacrolimus bzw. Pimecrolimus auf die Vermehrung des Impfkeimes oder die Serokonversion erwartet.
Patienten mit ausgedehntem atopischem Ekzem sollen vorsichtshalber vor einer Lokaltherapie mit Pimecrolimus oder Tacrolimus oder während eines behandlungsfreien Intervalls geimpft werden.
In bestimmten Fällen Überwachung bzw. Anpassung nötig
Mumps-Lebend-Impfstoff (PCEC) Stamm Jeryl Lynn 4.3 log 10 U
Die erfolgreiche Immunisierung mit viralen Lebend-Impfstoffen erfordert die Replikation des Impfvirus im Körper des Impflings. Immunglobuline, auch in Blut, können die Vermehrung des Impfvirus hemmen.
Unwirksamkeit der Impfung möglich
Die Immunantwort auf die parenterale Gabe von Lebend-Impfstoffen kann vermindert sein oder ganz ausbleiben, wenn gleichzeitig Immunglobuline oder Bluttransfusionen gegeben werden. Eine ausreichende Serokonversion kann möglicherweise nicht erreicht werden.
Nach Gabe von Immunglobulinen oder Bluttransfusionen sollen mindestens 3–5 Monate (siehe aktuelle Fachinformationen) bis zur parenteralen Anwendung von Lebend-Impfstoffen abgewartet werden. Auch nach der Impfung soll möglichst 4 Wochen lang keine Bluttransfusion und kein Immunglobulin gegeben werden.
Schwerwiegende Folgen wahrscheinlich - kontraindiziert
Lebend-Impfstoffe - ImmunsuppressivaImmunsuppressiv wirkende Arzneistoffe unterdrücken die Immunantwort beim Kontakt mit Krankheitserregern. Die Dissemination von Impfkeimen wird dadurch begünstigt und die Serokonversion beeinträchtigt. Auch abgeschwächte Keime können eine manifeste Infektion hervorrufen. Einzelne Infektionen durch Lebend-Impfstoffe unter immunsuppressiver Therapie wurden berichtet.
Dissemination des Impfkeims und beeinträchtigte Immunantwort möglich
Patienten, die mit Lebend-Impfstoffen geimpft werden, während ihre Immunantwort durch Immunsuppressiva unterdrückt ist, können in Einzelfällen am Impfkeim erkranken, teils lebensbedrohlich. Ausserdem kann die Serokonversion beeinträchtigt werden. Immunsuppressiv wirken die meisten Zytostatika, Mittel zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis, Morbus Crohn und Multipler Sklerose sowie Stoffe zur Verhinderung der Transplantatabstossung.
Bei relevanter Immunsuppression sollen Lebend-Impfstoffe nicht gegeben werden. Die Immunantwort kann mehrere Monate nach dem Absetzen der Immunsuppressiva unterdrückt sein. Empfehlungen zum zeitlichen Abstand der Impfung zur immunsuppressiven Behandlung variieren zwischen 1 und 12 Monaten: Die jeweilige Produktinformation ist zu beachten. In einigen Fällen können anstelle der Lebend-Impfstoffe auch Tot- bzw. Toxoid-Impfstoffe (Typhus) oder geeignete Immunglobuline eingesetzt werden.
Schwerwiegende Folgen wahrscheinlich - kontraindiziert
Lebend-Impfstoffe - Axicabtagen ciloleucel, TisagenlecleucelAxicabtagen ciloleucel bzw. Tisagenlecleucel richtet sich gegen B- bzw. T-Zellen des körpereigenen Immunsystems.
Verminderte Immunantwort; Infektion durch den Impfkeim nicht auszuschliessen
Axicabtagen ciloleucel bzw. Tisagenlecleucel kann die Immunantwort auf einen Lebend-Impfstoff unterdrücken, wodurch die Immunisierung verringert wird und Patienten am Impfkeim erkranken können.
Eine Impfung mit viralen Lebend-Impfstoffen wird nicht empfohlen für mindestens 6 Wochen vor Beginn einer Chemotherapie zur Lymphozytendepletion, während der Behandlung mit Axicabtagen ciloleucel bzw. Tisagenlecleucel und bis zur Wiederherstellung des Immunsystems nach der Behandlung mit Axicabtagen ciloleucel bzw. Tisagenlecleucel.
Nicht empfohlen (vorsichtshalber kontraindiziert)
Varizellen-Lebend-Impfstoff; Stamm OKA/Merck 3.99 log 10 U
Immunsuppressiv wirkende Arzneistoffe unterdrücken die Immunantowort beim Kontakt mit Krankheitserregern. Die Dissemination von Impfkeimen wird dadurch begünstigt und die Serokonversion beeinträchtigt. Auch abgeschwächte Keime können eine manifeste Infektion hervorrufen. Einzelne Infektionen durch Lebend-Impfstoffe unter immunsuppressiver Therapie wurden berichtet.
Dissemination des Impfkeims und beeinträchtigte Immunantwort möglich
Patienten, die mit Lebend-Impfstoffen geimpft werden, während ihre Immunantwort durch Immunsuppressiva unterdrückt ist, können in Einzelfällen am Impfkeim erkranken, teils lebensbedrohlich. Ausserdem kann die Serokonversion beeinträchtigt werden. Immunsuppressiv wirken die meisten Zytostatika, Mittel zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis, Morbus Crohn und Multipler Sklerose sowie Stoffe zur Verhinderung der Transplantatabstossung.
Bei relevanter Immunsuppression sollen Lebend-Impfstoffe nicht gegeben werden. Die Immunantwort kann mehrere Monate nach dem Absetzen der Immunsuppressiva unterdrückt sein. Empfehlungen zum zeitlichen Abstand der Impfung zur immunsuppressiven Behandlung variieren zwischen 1 und 12 Monaten: Die jeweilige Produktinformation ist zu beachten. In einigen Fällen können anstelle der Lebend-Impfstoffe auch Tot-Impfstoffe oder geeignete Immunglobuline eingesetzt werden.Seronegative Leukämie-Patienten sollen nur in der vollständigen hämatologischen Remission und nach Abschluss der immunsuppressiven Therapie geimpft werden.
Schwerwiegende Folgen wahrscheinlich - kontraindiziert
Lebend-Impfstoffe - SalicylateBei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde die Anwendung von Salicylate während einer Virusinfektion, vor allem Windpocken, mit dem Reye-Syndrom in Verbindung gebracht. Ein gestörter Mitochondrien-Stoffwechsel führt zur Anreicherung von langkettigen Fettsäuren und Ammoniak sowie zur Azidose. Der genaue Mechanismus ist nicht bekannt.
Bei Kindern und Jugendlichen: Gefahr eines Reye-Syndroms
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die mit Salicylaten behandelt werden, ist die Entwicklung eines Reye-Syndroms nicht auszuschliessen. Das Reye-Syndrom, eine seltene Krankheit des Kindesalters, tritt selten meist wenige Tage nach dem Abklingen eines viralen Infekts auf und zeigt sich zuerst durch starkes, anhaltendes Erbrechen. Dem zugrunde liegt eine Leberschädigung, in deren Folge es zu Hirnfunktionsstörungen und zum Tod kommen kann.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die mit Salicylaten behandelt werden, sollen nicht mit Lebend-Impfstoffen geimpft werden. Während eines Zeitraumes von 6 Wochen nach der Impfung sollen sie keine Salicylate erhalten.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Lebend-Impfstoffe - Calcineurin-Inhibitoren, lokale AnwendungCalcineurin-Inhibitoren unterdrücken die Immunreaktion nach Kontakt mit Krankheitserregern. Die Dissemination von Impfkeimen wird dadurch begünstigt und die Serokonversion beeinträchtigt. Auch abgeschwächte Keime können eine manifeste Infektion hervorrufen. Auf Grund der minimalen Absorption der Immunsuppressiva bei lokaler Anwendung ist eine mögliche systemische Interaktion unwahrscheinlich. Mit Pimecrolimus wurde die Wechselwirkung nicht untersucht. Die lokale Anwendung von Tacrolimus zeigte bei Impfung mit einem Protein-Konjugat-Impfstoff gegen Neisseria meningitidis Serogruppe C keine Effekte auf die Sofortantwort, die Ausbildung eines Immungedächtnisses oder die humorale und zellvermittelte Immunität.
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