







Eviplera Filmtable 200 мг/25 мг/245 мг DS 30 шт.
Eviplera 200 mg / 25 mg / 245 mg 30 filmtablets
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- Модель: 5573864
- ATC-код J05AR08
- EAN 7680621550011
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Magnesium stearat, Triacetin, Lactose-1-Wasser 269.8 mg, Povidon, Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132), Natrium 7.2 mg, Hypromellose, Gelborange S (E110) 0.02 mg, Eisen(III)-oxid (E172), Macrogol, Croscarmellose natrium, Polysorbat 20, Tenofovir disoproxil 245 mg , Tenofovir disoproxil fumarat 300 mg, Maisstärke, vorverkleistert, Emtricitabin 200 mg , Cellulose, mikrokristalline, Rilpivirin 25 mg , Rilpivirine hydrochloride 27.5 mg, Überzug:.Tenofovir disoproxil 245 mg
Beide Arzneimittel wirken nephrotoxisch; Cidofovir ruft sehr häufig Kreatininanstiege und Proteinurien hervor und kann gelegentlich ein Fanconi-Syndrom auslösen. Zudem werden Tenofovir und Cidofovir über dieselben renalen Transporter, die Anionentransporter OAT1 und OAT3, sezerniert. Diese könnten für die tubuläre Sekretion und teilweise für die renale Ausscheidung von Tenofovir und Cidofovir verantwortlich sein. Infolgedessen könnte sich die Pharmakokinetik dieser Arzneimittel verändern, wenn sie zusammen angewendet werden.
Verstärkte Nephrotoxizität möglich
Bei gleichzeitiger oder kurz aufeinander folgender Behandlung mit Cidofovir und Tenofovirdisoproxil wird mit verstärkter Nephrotoxizität gerechnet.
Die gleichzeitige Behandlung mit Cidofovir und Tenofovirdisoproxil ist kontraindiziert. Es wird empfohlen, Tenofovirdisoproxil mindestens 7 Tage vor der Anwendung von Cidofovir abzusetzen.
Nicht empfohlen (vorsichtshalber kontraindiziert)
Didanosin - TenofovirdisoproxilTenofovirdisoproxil scheint die Elimination von Didanosin zu hemmen. Bei gleichzeitiger Behandlung war die Bioverfügbarkeit von Didanosin im Schnitt um 44 % erhöht. Das frühe Therapieversagen beruht möglicherweise auf einer intrazellulären Interaktion, die einen Anstieg an aktivem, phosphoryliertem Didanosin hervorruft.
Vermehrt bzw. verstärkt unerwünschte Wirkungen von Didanosin, Therapieversagen, Resistenzbildung
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Tenofovirdisoproxil sind verstärkt bzw. vermehrt schwere unerwünschte Wirkungen von Didanosin zu erwarten: Pankreatitis (plötzliche Bauchschmerzen, Übelkeit, Erhöhung der Serum-Amylase), Laktatazidose (Schwäche, Übelkeit, Erbrechen, Muskelschmerzen, Hyperventilation), Neuropathien (Taubheitsgefühle, Kribbeln und Schmerzen vor allem in den Füssen). Bei verschiedenen Kombinationsbehandlungen mit Tenofovirdisoproxil, Didanosin und weiteren antiretroviralen Arzneimitteln kam es zu einer hohen Rate an frühem virologischem Therapieversagen und Resistenzbildung.
Die gleichzeitige Anwendung von Didanosin und Tenofovirdisoproxil wird nicht empfohlen, besonders nicht bei Patienten mit hoher Viruslast und einer niedrigen CD4-Zellzahl. Wenn die gleichzeitige Behandlung dennoch als unumgänglich angesehen wird, soll sorgfältig auf eine verstärkte Toxizität von Didanosin sowie auf ausreichende Wirksamkeit geachtet werden. Die Behandlung von HIV-Infektion und AIDS soll den jeweils aktuellen Therapie-Empfehlungen folgen; nach Möglichkeit sollen klinisch geprüfte Kombinationen eingesetzt werden.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Tenofovirdisoproxil - Hepatitis-C-VirustatikaLedipasvir bzw. Velpatasvir erhöhten bei gleichzeitiger Behandlung mit Tenofovir disoproxil die Plasmakonzentrationen von Tenofovir, vermutlich durch Hemmung von P-Glycoprotein. In 2 klinischen Studien waren die erhöhten Tenofovir-Plasmakonzentrationen aber nicht mit verstärkter Nephrotoxizität verbunden.
Verstärkte Wirkungen von Tenofovir möglich
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Ledipasvir/Sofosbuvir, Velpatasvir/Sofosbuvir bzw. Velpatasvir/Sofosbuvir/Voxilaprevir werden verstärkt unerwünschte Wirkungen von Tenofovir disoproxil befürchtet (Nephrotoxizität), vor allem, wenn zusätzlich Ritonavir oder Cobicistat als metabolischer Booster eingesetzt wird.
Die gleichzeitige Behandlung mit Tenofovir disoproxil und Ledipasvir/Sofosbuvir, Velpatasvir/Sofosbuvir bzw. Velpatasvir/Sofosbuvir/Voxilaprevir soll mit Vorsicht vorgenommen werden, wenn keine anderen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Dabei soll die Nierenfunktion sorgfältig kontrolliert werden (Kreatinin-Clearance und Serumphosphat).
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Tenofovirdisoproxil - Nephrotoxische StoffeAdditive nephrotoxische Effekte
Verstärkte Nierentoxizität
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Tenofovirdisoproxil und nephrotoxischen Stoffen wird eine verstärkte Nierentoxizität erwartet.
Bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit nephrotoxischen Arzneimitteln (Aldesleukin, Aminoglykosid-Antibiotika, Amphotericin B, Ganciclovir, Foscarnet, Pentamidin, Vancomycin) soll Tenofovirdisoproxil möglichst nicht angewandt werden. Ist die gleichzeitige Behandlung mit Tenofovirdisoproxil und einem nephrotoxischen Arzneimittel unvermeidbar, muss die Nierenfunktion wöchentlich kontrolliert werden.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Tenofovirdisoproxil - Ritonavir, CobicistatAdditive nephrotoxische Effekte.
Verstärkte Nierentoxizität
Bei Patienten, die Tenofovirdisoproxil in Kombination mit einem Ritonavir- oder Cobicistat-geboosterten HIV-Protease-Inhibitor erhielten, wurde eine erhöhte Inzidenz von Nierenfunktionsstörungen berichtet.
Bei gleichzeitiger Behandlung von Tenofovirdisoproxil mit einem mit Ritonavir oder Cobicistat geboosterten HIV-Protease-Hemmer ist eine engmaschige Überwachung der Nierenfunktion erforderlich. Bei Patienten mit Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung soll die gleichzeitige Behandlung voher sorgfältig geprüft werden.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Tenofovirdisoproxil - Antiphlogistika, nicht steroidaleAdditive nephrotoxische Effekte: Tenofovirdisoproxil kann selten ein akutes Nierenversagen und Tubulusnekrosen hervorrufen. Nicht-steroidale Antiphlogistika vermindern die Nierendurchblutung und können die Nierenfunktion einschränken; sehr selten können sie eine interstitielle Nephritis oder ein akutes Nierenversagen auslösen. In einer retrospektiven Analyse kam es bei 13 von 61 Patienten, die mit Tenofovirdisoproxil und Diclofenac behandelt wurden, jeweils kurz nach Behandlungsbeginn mit Diclofenac zu akuten Nierenfunktionsstörungen. Ähnliches wird in mehreren Einzelfällen berichtet.
Erhöhtes Risiko für akutes Nierenversagen und Tubulusnekrosen
Die gleichzeitige Behandlung mit nicht-steroidalen Antiphlogistika scheint das Risiko zu erhöhen, unter Tenofovirdisoproxil ein akutes Nierenversagen mit Tubulusnekrosen zu erleiden.
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Tenofovirdisoproxil und einem nicht-steroidalen Antiphlogistikum ist Vorsicht geboten: die Nierenfunktion soll überwacht werden. Bei Patienten mit Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung soll die gleichzeitige Behandlung voher sorgfältig geprüft werden.
Vorsichtshalber überwachen
Emtricitabin 200 mg
Sowohl Lamivudin als auch Emtricitabin sind Cytidin-Analoga, so dass bei Kombination dieser Anti-HIV-Virustatika keine verbesserte Wirksamkeit erwartet wird.
Ungünstige Kombination: Keine verstärkte Wirksamkeit gegen HIV
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Emtricitabin und Lamivudin wird keine verstärkte Anti-HIV-Wirkung erwartet.
Lamivudin und Emtricitabin sollen möglichst nicht gleichzeitig eingesetzt werden. Die Kombinationsbehandlung von HIV-Infektion und AIDS soll sich an den jeweils aktuellen Therapie-Empfehlungen orientieren.
Nicht empfohlen (vorsichtshalber kontraindiziert)
Antiretrovirale HIV-Arzneimittel - OrlistatVermutlich hemmt Orlistat die Absorption der antiretroviralen HIV-Arzneimittel und was zu verminderter Wirksamkeit führen kann. Über mehrere Fälle von erhöhter Virämie wurden nach der Einführung von Orlistat bei zuvor gut kontrollierten Patienten berichtet; nach dem Absetzen von Orlistat nahm die Virämie wieder ab oder war sogar nicht mehr nachweisbar.
Verminderte Wirksamkeit der antiretroviraler HIV-Arzneimittel möglich
Die gleichzeitige Behandlung mit Orlistat kann die Wirksamkeit antiretroviraler HIV-Arzneimittel beeinträchtigen.
Orlistat sollte nicht an Patienten mit antiretroviralen HIV-Arzneimitteln verabreicht werden. Nach Angaben des Herstellers von Orlistat erfordert die gleichzeitige Verabreichung von Orlistat und antiretroviralen Arzneimitteln besondere Vorsicht. Es liegen keine Empfehlungen zu einem Einnahmeabstand vor.
Nicht empfohlen (vorsichtshalber kontraindiziert)
Rilpivirin 25 mg
Die Erhöhung des Magen-pH-Wertes kann die Löslichkeit und damit die Absorption von Rilpivirin vermindern. Bei gesunden Probanden verminderte Omeprazol, 20 mg einmal täglich über 22 Tage, die Bioverfügbarkeit von Rilpivirin, 150 mg täglich über Tag 12-22, im Schnitt um 40 %.
Verminderte virustatische Wirksamkeit von Rilpivirin
Die gleichzeitige Behandlung mit Protonenpumpenblockern kann die virustatische Wirksamkeit des Reverse-Transkriptase-Hemmers Rilpivirin beeinträchtigen.
Die gleichzeitige Behandlung mit Rilpivirin und Protonenpumpenblockern ist kontraindiziert. Als alternative Magensäure-Hemmer kommen H2-Blocker und Antazida in Frage; dabei muss aber auf die vorgeschriebenen Einnahmeabstände geachtet werden.
Schwerwiegende Folgen wahrscheinlich - kontraindiziert
Doravirin, Rilpivirin - Enzyminduktoren (CYP3A4), starkeDer oxidative Metabolismus von Doravirin bzw. Rilpivirin wird durch CYP3A4 katalysiert. Daher sind bei gleichzeitiger Behandlung mit starken CYP3A4-Induktoren verringerte, teils subtherapeutische Plasmakonzentrationen zu erwarten. Rifampicin, 600 mg täglich über 7 Tage, senkte die Bioverfügbarkeit von Rilpivirin, 150 mg täglich über 7 Tage, bei gesunden Probanden im Schnitt um 80 %.
Verminderte virustatische Wirksamkeit von Doravirin bzw. Rilpivirin
Die gleichzeitige Behandlung mit starken CYP3A4-Induktoren kann die Wirksamkeit von Doravirin bzw. Rilpivirin innerhalb von 2–3 Wochen möglicherweise beeinträchtigen. Ein Therapieversagen ist nicht auszuschliessen.
Die gleichzeitige Behandlung mit Doravirin bzw. Rilpivirin und starken CYP3A4-Induktoren ist kontraindiziert.
Schwerwiegende Folgen wahrscheinlich - kontraindiziert
Rilpivirin - Dexamethason, systemischRilpivirin ist ein Substrat von CYP3A. Dexamethason ist ein Induktor von CYP3A und kann zu einer signifikanten Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen führen. Diese theoretische Interaktion wurde nicht untersucht.
Verminderte Wirksamkeit von Rilpivirin
Die gleichzeitige Behandlung mit systemischem Dexamethason kann die Wirksamkeit von Rilpivirin beeinträchtigen. Ein Therapieversagen ist nicht auszuschliessen.
Die gleichzeitige Behandlung mit systemischem Dexamethason (ausser einer Behandlung mit einer einmaligen Dosis) und Rilpivirin ist kontraindiziert.
Schwerwiegende Folgen wahrscheinlich - kontraindiziert
Entrectinib - QT-Zeit verlängernde SubstanzenDie QT-verlängernden Substanzen wurden in Zusammenhang mit einem Risiko für Torsade de pointes gebracht; Entrectinib hat in den klinischen Studien zu einer Verlängerung der QT-Zeit geführt. Die proarrhythmischen Wirkungen von Entrectinib und den QT-verlängernden Substanzen könnten sich addieren oder potenzieren.
Erhöhtes Risiko für Torsade de pointes
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Entrectinib und QT-verlängernden Substanzen werden verstärkt Arrhythmien, insbesondere Torsade de pointes, befürchtet.
Die gleichzeitige Behandlung mit Entrectinib und den genannten QT-verlängernden Substanzen ist nicht empfohlen.
Nicht empfohlen (vorsichtshalber kontraindiziert)
QT-Zeit verlängernde Substanzen - ProtozoenmittelDie kardiotoxischen Effekte der Arzneistoffe können sich additiv verstärken. Diese Effekte sind weitgehend dosisabhängig. Die Häufigkeit von Torsade de pointes bei Arzneimitteln mit nicht-kardialer Indikation wird mit 1:100 000 bis 1:1 000 000 angegeben.
Erhöhtes Risiko von ventrikulären Tachykardien (Torsade de pointes)
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneistoffen, die die QT-Zeit verlängern können, und einigen Protozoenmitteln (Chloroquin, Hydroxychloroquin, Lumefantrin, Mefloquin, Pentamidin, Piperaquin), ist das Risiko von Herzrhythmusstörungen vom Typ Torsade de pointes erhöht. Symptomatische Schwindel- oder Ohnmachtsanfälle, Dyspnoe oder Tachykardie können auftreten. Meist enden Torsade de pointes spontan, selten können sie aber auch in Kammerflimmern und Herzstillstand mit potenziell letalem Ausgang übergehen.
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Arzneistoffen soll möglichst vermieden werden. Ist die gleichzeitige Behandlung unumgänglich, soll sie unter sorgfältiger elektrokardiographischer und eventuell stationärer Überwachung sowie in niedrigst wirksamer Dosierung vorgenommen werden. Bei einer Verlängerung der herzfrequenzkorrigierten QTc-Zeit von mehr als 50-60 ms bzw. auf 460-500 ms (unterschiedliche Grenzwerte werden angegeben) sollen die gefährdenden Arzneimittel abgesetzt werden. Besonders bei prädisponierten Patienten (z. B. Diuretika-Therapie) wird empfohlen, den Elektrolytstatus und besonders das Serum-Kalium zu überwachen. Ausserdem sollen die Patienten über das Risiko der Herzrhythmusstörung informiert werden und bei Schwindel und Ohnmachtsanfällen sowie bei Durchfall oder Erbrechen (Elektrolytstörungen) umgehend einen Arzt aufsuchen.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Rilpivirin - H2-BlockerDie Erhöhung des Magen-pH-Wertes kann die Löslichkeit und damit die Absorption von Rilpivirin vermindern. Eine Einzeldosis von 40 mg Famotidin veränderte die Bioverfügbarkeit von Rilpivirin in Abhängigkeit vom Einnahmeabstand um etwa minus 9 % (12 h vor Rilpivirin-Einnahme), minus 76 % (2 h vor Rilpivirin-Einnahme) bzw. plus 13 % (4 h nach Rilpivirin-Einnahme).
Verminderte virustatische Wirksamkeit von Rilpivirin
Die gleichzeitige Einnahme mit H2-Blockern kann die virustatische Wirksamkeit des Reverse-Transkriptase-Hemmers Rilpivirin beeinträchtigen.
Nur H2-Blocker, die einmal täglich eingenommen werden, sollen eingesetzt werden. Der H2-Blocker soll mindestens 12 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach Rilpivirin eingenommen werden.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Rilpivirin - AntazidaDie Erhöhung des Magen-pH-Wertes kann die Löslichkeit und damit die Absorption von Rilpivirin vermindern.
Verminderte virustatische Wirksamkeit von Rilpivirin
Die gleichzeitige Einnahme mit Antazida kann die Wirksamkeit des Reverse-Transkriptase-Hemmers Rilpivirin beeinträchtigen.
Antazida dürfen nur mindestens 2 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach Rilpivirin-haltigen Arzneimitteln eingenommen werden.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Doravirin, Rilpivirin - RifabutinDie Induktion von CYP3A4 durch Rifabutin kann den oxidativen Metabolismus der CYP3A4-Substrate Doravirin und Rilpivirin beschleunigen: Die gleichzeitige Behandlung mit dem CYP3A4-Induktor Rifabutin, 300 mg täglich, verringerte die Bioverfügbarkeit von Rilpivirin, 25 mg einmal täglich, auf etwa 40 %. Die gleichzeitige Anwendung mit Rifabutin, 300 mg täglich, verringerte die AUC einer 100-mg-Einzeldosis Doravirin auf etwa die Hälfte.
Verminderte virustatische Wirksamkeit von Doravirin bzw. Rilpivirin
Die gleichzeitige Behandlung mit dem mässigen CYP3A4-Induktor Rifabutin kann die Wirksamkeit der Reverse-Transkriptase-Hemmer Doravirin und Rilpivirin beeinträchtigen.
Während der Behandlung mit Rifabutin soll die Rilpivirin-Dosis von 25 mg einmal täglich auf 50 mg einmal täglich verdoppelt werden. Auch die Dosis von Doravirin soll von 100 mg einmal täglich auf 100 mg zweimal täglich verdoppelt werden (Einnahme mit etwa 12 h Abstand). Wenn Rifabutin abgesetzt wird, sind die Dosen von Doravirin und Rilpivirin wieder zu senken.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Rilpivirin - Ombitasvir/Paritaprevir/RitonavirDie Erhöhung der Bioverfügbarkeit von Rilpivirin wird u. a. auf die CYP3A4-Hemmung durch Ritonavir zurückgeführt. Vermutlich sind weitere Faktoren beteiligt. Bei zusätzlicher Behandlung mit einem HIV-Protease-Hemmer (Atazanavir, Darunavir), wird eine weitere Erhöhung der Rilpivirin-Exposition befürchtet.
Verstärkte Wirkungen von Rilpivirin möglich (QT-Zeit-Verlängerung)
Die gleichzeitige Behandlung mit Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir kann die Wirkungen von Rilpivirin verstärken und so u. a. die QT-Zeit verlängern. Bei Arzneistoffen, die die QT-Zeit verlängern können, steigt das Risiko von ventrikulären Herzrhythmusstörungen vom Typ Torsade de pointes. Symptomatische Schwindel- oder Ohnmachtsanfälle, Dyspnoe oder Tachykardie können auftreten.
Die gleichzeitige Behandlung mit Rilpivirin und Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir (mit oder ohne Dasabuvir) soll nur unter regelmässiger EKG-Kontrolle erfolgen. Die zusätzliche Behandlung mit einem HIV-Protease-Hemmer wird nicht empfohlen.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Vandetanib - QT-Zeit verlängernde SubstanzenDie kardiotoxischen Effekte der Arzneistoffe können sich additiv verstärken. Diese Effekte sind weitgehend dosisabhängig. Die Häufigkeit von Torsade de pointes bei Arzneimitteln mit nicht-kardialer Indikation wird mit 1:100 000 bis 1:1000 000 angegeben.
Erhöhtes Risiko von ventrikulären Tachykardien (Torsade de pointes)
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Vandetanib und weiteren Arzneistoffen, die die QT-Zeit verlängern können, ist das Risiko von Herzrhythmusstörungen vom Typ Torsade de pointes erhöht. Symptomatische Schwindel- oder Ohnmachtsanfälle können auftreten. Meist enden Torsade de pointes spontan; selten können sie aber auch in Kammerflimmern und Herzstillstand mit potenziell letalem Ausgang übergehen.
Die gleichzeitige Behandlung mit Vandetanib und weiteren QT-Zeit verlängernden Arzneistoffen soll möglichst vermieden werden. Ist die gleichzeitige Behandlung unumgänglich, soll sie unter sorgfältiger elektrokardiographischer und eventuell stationärer Überwachung sowie in niedrigst wirksamer Dosierung vorgenommen werden. Bei einer Verlängerung der herzfrequenzkorrigierten QTc-Zeit von mehr als 50-60 ms bzw. auf 460-500 ms (unterschiedliche Grenzwerte werden angegeben) sollen die gefährdenden Arzneimittel abgesetzt werden. Besonders bei prädisponierten Patienten (z. B. Diuretika-Therapie) wird empfohlen, den Elektrolytstatus und besonders das Serum-Kalium zu überwachen. Ausserdem sollen die Patienten über das Risiko der Herzrhythmusstörung informiert werden und bei Schwindel und Ohnmachtsanfällen sowie bei Durchfall oder Erbrechen (Elektrolytstörungen) umgehend einen Arzt aufsuchen. Levofloxacin: Die Interaktion kann auch bei inhalativer Anwendung auftreten, da gelegentlich Plasmakonzentrationen wie nach peroraler Gabe vorkommen können.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Substrate (CYP3A4, OATP1B1, OATP1B3) - RemdesivirIn-vitro ist Remdesivir ein Hemmer von CYP3A4, OATP1B1 und OATP1B3. Remdesivir kann vorübergehend die Plasmakonzentrationen der Substrate von CYP3A4 oder OATP1B1/1B3 erhöhen. Es liegen keine Daten zu diesen Interaktionen vor und ihre klinische Bedeutung ist nicht erwiesen.
Verstärkte Wirkung der genannten Substrate möglich
Die gleichzeitige Behandlung mit Remdesivir kann die Wirkungen der Substrate von CYP3A4, OATP1B1 oder OATP1B3 verstärken.
Es wird empfohlen, die genannten Substrate mindestens 2 Stunden nach Remdesivir zu verabreichen.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Substrate (CYP3A4) - TucatinibTucatinib ist ein starker CYP3A4-Hemmer. Daher wird vermutet, dass Tucatinib die Wirkungen von CYP3A4-Substraten mit enger therapeutischer Breite verstärken kann. Tucatinib (300 mg 2mal täglich) erhöhte die AUC von Midazolam durchschnittlich auf das 5,7-Fache.
Verstärkte Wirkungen der CYP3A4-Substrate nicht auszuschliessen
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Tucatinib sind verstärkte Wirkungen von CYP3A4-Substraten mit enger therapeutischer Breite nicht auszuschliessen.
Die gleichzeitige Behandlung mit Tucatinib und CYP3A4-Substraten wird im Allgemeinen nicht empfohlen, andernfalls sollte eine Dosisverminderung des CYP3A4-Substrates in Betracht gezogen werden und auf mögliche potentielle unerwünschte Wirkungen geachtet werden.
Überwachung bzw. Anpassung nötig
Rilpivirin - Enzyminhibitoren (CYP3A4), starkeIn-vitro-Experimente weisen darauf hin, dass Rilpivirin hauptsächlich einer oxidativen Metabolisierung durch CYP3A unterliegt, so dass bei gleichzeitiger Behandlung mit CYP3A4-Hemmern erhöhte Plasmakonzentrationen von Rilpivirin zu erwarten sind.
Verstärkte Wirkungen von Rilpivirin möglich
Bei gleichzeitiger Behandlung mit starken CYP3A4-Hemmern (Clarithromycin, Erythromycin, Fluconazol, Idelalisib, Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol, Telithromycin, Voriconazol) wird eine erhöhte Bioverfügbarkeit von Rilpivirin erwartet, so dass dessen Wirkungen verstärkt werden können.
Ist die gleichzeitige Behandlung mit einem starken CYP3A4-Hemmer nötig, sollen die Patienten auf verstärkte Wirkungen von Rilpivirin überwacht werden. Anstelle von Clarithromycin bzw. Erythromycin kann Azithromycin erwogen werden.
Vorsichtshalber überwachen
Pitolisant - QT-Zeit verlängernde SubstanzenDie kardiotoxischen Effekte der Arzneistoffe können sich additiv verstärken. Diese Effekte sind weitgehend dosisabhängig. Die Häufigkeit von Torsade de pointes bei Arzneimitteln mit nicht-kardialer Indikation wird mit 1:100 000 bis 1:1000 000 angegeben.
Erhöhtes Risiko von ventrikulären Tachykardien (Torsade de pointes)
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Pitolisant und weiteren Arzneistoffen, die die QT-Zeit verlängern können, ist das Risiko von Herzrhythmusstörungen vom Typ Torsade de pointes erhöht. Symptomatische Schwindel- oder Ohnmachtsanfälle können auftreten. Meist enden Torsade de pointes spontan; selten können sie aber auch in Kammerflimmern und Herzstillstand mit potenziell letalem Ausgang übergehen.
Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Behandlung mit Pitolisant und Arzneistoffen, die bekanntermassen Verlängerungen des QT-Intervalls hervorrufen können.
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