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ЛИЗИНОПРИЛ HCT Зентива Табл. 10/12,5 мг
ЛИЗИНОПРИЛ HCT Зентива Табл. 10/12,5 мг

ЛИЗИНОПРИЛ HCT Зентива Табл. 10/12,5 мг

LISINOPRIL HCT Zentiva Tabl 10/12.5 mg

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  • Наличие: В наличии
  • Производитель: HELVEPHARM AG
  • Модель: 7779788
  • ATC-код C09BA03
  • EAN 7680569010011

Описание

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ist ein Arzneimittel mit zwei Wirksubstanzen zur Behandlung des hohen Blutdruckes. Die Wirkung des einen Bestandteiles (Lisinopril) beruht auf der Hemmung von körpereigenen Stoffen, die für den erhöhten Blutdruck verantwortlich sind. Der andere Bestandteil (Hydrochlorothiazid) erhöht die Salz- und Wasserausscheidung durch die Nieren. Die Wirkmechanismen der beiden Substanzen unterstützen sich gegenseitig. Dadurch kann der Blutdruck wirkungsvoll gesenkt werden.

Bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe des Produkts oder auf bestimmte Antibiotika (sog. Sulfonamidderivate) sollten Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg nicht verwenden.

Wenn Sie an Diabetes mellitus (Typ 1 oder Typ 2) leiden oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und Aliskiren-enthaltende Arzneimittel zur Blutdrucksenkung einnehmen (z.B. Rasilez®), dürfen Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg nicht einnehmen.

Wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben, z.B. keinen Harn ausscheiden (Anurie), dürfen Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg nicht einnehmen. Falls früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Juckreiz, Nesselsucht, plötzlicher Abfall des Blutdrucks, Schwellungen an den Händen, Füssen oder Fussknöcheln, im Gesicht, an den Lippen, der Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten, dürfen Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ebenfalls nicht einnehmen. Auch wenn bei einem Ihrer Familienmitglieder ähnliche Krankheitszeichen aus irgendwelchen anderen Gründen aufgetreten sind, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren.

Bei gleichzeitiger Anwendung mit Arzneimitteln, welche die Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan (eingesetzt zur Behandlung der Herzinsuffizienz) oder Racecadotril (eingesetzt zur Behandlung von Durchfall) enthalten darf Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg nicht angewandt werden, da ein erhöhtes Risiko für Angioödeme (Schwellungen im Gesicht, an Augen, Lippen oder Zunge, Atemprobleme) besteht.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg darf nicht an schwangere Frauen sowie Kinder und Jugendliche verabreicht werden.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Dies gilt vor allem zu Beginn einer Behandlung sowie im Zusammenhang mit Alkohol.

Ihrem behandelnden Arzt bzw. Ihrer behandelnden Ärztin sollten alle Krankheiten die Sie durchgemacht haben oder an denen Sie jetzt leiden, bekannt sein, insbesondere hoher Blutzucker (Diabetes) und Erkrankungen der Leber oder der Nieren (starke Verengung der Nierenarterien). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin sollte auch informiert sein, wenn Sie an einer Verengung der Aorta oder einer krankhaften Vergrösserung des Herzmuskels leiden.

Wenn Sie sogenannte mTOR Hemmer, wie z.B. Temsirolimus, Everoliums, Sirolimus oder Arzneimittel mit NEP Hemmern, wie z.B Racecadotril oder Sacubitril einnehmen, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber informiert sein, weil Sie das Risiko für ein Angioödem erhöhen können. Zeichen eines Angioödems sind Schwellungen im Gesicht, der Lippen, Zunge und/oder des Hals mit Schwierigkeiten beim Schlucken und Atmen.

Teilen Sie ebenfalls mit, wenn Sie eine Diät befolgen oder wenn Sie an Durchfall oder Erbrechen leiden.

Falls Sie nach der Einnahme von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg Schwellungen im Gesicht, an Augen, Lippen oder Zunge bemerken oder wenn Schwierigkeiten beim Atmen auftreten, melden Sie dies bitte sofort Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin. Nehmen Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ohne Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin nicht mehr weiter ein.

Wenn Sie sich einer Dialyse unterziehen müssen, so müssen Sie das zuständige medizinische Personal darüber informieren, dass Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg (ein Kombinationspräparat, das einen ACE-Hemmer enthält) einnehmen, da gewisse Blutfiltermembranen resp. gewisse Dialyseverfahren in diesem Fall nicht angewendet werden dürfen. Falls Sie operiert werden müssen, sollten Sie dem Arzt bzw. der Ärztin vorher mitteilen, dass Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg einnehmen.

Wenn Sie schon einmal Hautkrebs hatten oder falls Sie während der Behandlung eine unerwartete Hautveränderung bemerken. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid (einem der Wirkstoffe von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg), insbesondere über längere Zeit und in höherer Dosierung, kann zu einem erhöhten Risiko für bestimmte Arten von Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozytärer, «weisser» Hautkrebs) führen. Schützen Sie lhre Haut vor Sonnenlicht und UV-Strahlen, solange Sie Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg anwenden, und kontrollieren Sie lhre Haut regelmässig, um lhrem Arzt bzw. lhrer Ärztin unerwartete Veränderungen zeigen zu können.

Wenn Sie sich einer Desensibilisierungstherapie gegen Bienen- oder Wespenstiche unterziehen wollen, informieren Sie vorher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, da Ihre Therapie mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg geändert werden muss. Selten kann es nach Insektenstichen zu allergischen Reaktionen kommen.

Die Anwendung von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg in Kombination mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Aliskiren enthalten, wird nicht empfohlen.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg kann in seltenen Fällen die Wirkung von Insulin resp. oralen Antidiabetika verstärken. Wenn Sie an Diabetes leiden und mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden, sollten Sie daher besonders aufmerksam auf Zeichen einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) achten.

Bei der erstmaligen Tabletteneinnahme kann Ihr Blutdruck stärker beeinflusst werden als während der späteren Behandlung. Falls Ihr Blutdruck sehr tief ist, Sie sich schwach und/oder schwindlig fühlen, legen Sie sich hin, bis es Ihnen besser geht und informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Falls Sie einen Sehkraftverlust bemerken oder Augenschmerzen auftreten, kann dies auf eine Flüssigkeitsansammlung im Gefässbett des Auges zurückführbar sein (Aderhauterguss) oder auf eine Druckzunahme im Auge. Dies kann nach Einnahme von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg innerhalb von Stunden bis Wochen auftreten und kann zu einem permanentem Sehkraftverlust führen, falls nicht rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet wird. Falls sie eine Penicillin- oder Sulfonamid-Allergie haben, ist das Risiko einen Aderhauterguss zu erleiden möglicherweise erhöht

Bestimmte Arzneimittel können die Wirkung von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg beeinflussen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Blutdrucksenkende Arzneimittel inklusive solche, die den Wirkstoff Aliskiren enthalten,
  • Arzneimittel, die mit einem niedrigen Kaliumblutspiegelwert in Verbindung gebracht werden (z.B. harntreibende Mittel (Diuretika), Abführmittel (Laxantien), Amphotericin (ein Pilzmittel), Salicylsäure-Derivate (Aspirin-Derivate), Adenokortikotropes Hormon),
  • Arzneimittel mit Kaliumzusätzen oder Kalium enthaltenden Ersatzsalzen und andere Arzneimittel, die den Kaliumserumspiegel erhöhen können,
  • Nicht-Steroidale-entzündungshemmende Arzneimittel (NSAID) gegen Rheuma, Arthritis, Muskelschmerzen (z.B. Aspirin, Ibuprofen oder Indomethacin),
  • Gold Injektionen (wie z.B. Natriumaurothiomalat), welche üblicherweise für die Behandlung von chronischem Gelenkrheumatismus verwendet werden,
  • Lithiumhaltige Arzneimittel gegen Depressionen,
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (z.B. Cyclophosphamide, Methotrexate, Everolimus) und Arzneimittel, die das Abstossen eines transplantierten Organes verhindern z.B. Niere oder Leber (wie Temsirolimus, Sirolimus),
  • Racecadotril zur Behandlung von Durchfall,
  • Alteplase, ein Fibrinolytikum, welcher zur Auflösung von Blutgerinnseln bei verschiedenen Gefässerkrankungen eingesetzt wird,
  • Ergänzungsmittel, die Kalzium oder Vitamin D enthalten,
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzbeschwerden (z.B. Digoxin),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrythmustörungen,
  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Beeinflussung des Immunsystems),
  • Cholesterinsenkende Arzneimittel (Cholestyramin oder Cholestipol),
  • Arzneimittel mit der Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan (eingesetzt zur Behandlung der Herzinsuffizienz).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg darf in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Falls Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg während der Stillzeit ausdrücklich verordnet, sollte abgestillt werden.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg kann vor, während oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg wird einmal täglich verabreicht, wenn möglich immer zur selben Tageszeit. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die Anfangsdosis festlegen. Die übliche Dosis beträgt in den meisten Fällen 1 Tablette Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg einmal täglich, in leichteren Fällen 1 Tablette Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg einmal täglich.

Die Dosierung einer halben Lisinopril HCT Zentiva 20/12,5 Tablette entspricht nicht einer ganzen Lisinopril HCT Zentiva 10/12,5 Tablette (anderes Mengenverhältnis zwischen den beiden Wirkstoffen Lisinopril und Hydrochlorothiazid). Bitte halten Sie sich an die vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung.

Es ist wichtig, dass Sie während der Einnahme von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg die Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. bei Ihrer Ärztin regelmässig einhalten, damit die Therapie individuell Ihren Beschwerden angepasst werden kann.

Wenn Sie vor Beginn der Therapie bereits harntreibende Arzneimittel (Diuretika) eingenommen haben oder eine salzarme Diät einhalten, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entweder das Diuretikum 2-3 Tage vor der Behandlung absetzen oder Ihnen vorerst Lisinopril in kleiner Dosis verabreichen.

Die Anwendung und Sicherheit von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Häufig können Schwindel, Kopfschmerzen, Kribbeln in den Händen und Füssen, tiefer Blutdruck (vor allem beim Aufstehen), Ohnmachtsanfälle, Herzrhythmusstörungen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag, trockener Husten, Muskelkrämpfe, Impotenz, Müdigkeit und Schwächegefühl auftreten.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Gelegentlich ist über Gicht, Herzklopfen, Mundtrockenheit, Schmerzen im Brustraum, Appetitlosigkeit, Stimmungsschwankungen und andere Anzeichen von Depression, Geschmacksstörungen, Schlafstörungen, Halluzinationen, erhöhter Puls, Schnupfen, Atemnot, Halsentzündung, Heiserkeit, Bronchitis, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Juckreiz, verschwommenes Sehen, Verstopfung, Lichtempfindlichkeit und Nesselfieber berichtet worden.

Falls während der Behandlung mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftreten, so unterbrechen Sie die Einnahme sofort und benachrichtigen unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Unterbrechen Sie die Behandlung auch, wenn ein starkes Jucken der Haut mit Schwellungen auftreten sollte. Obwohl diese Beschwerden vorübergehend sein können, ist es notwendig, dass Sie bis zum Abklingen der Beschwerden, mit oder ohne medikamentöse Gegenmassnahmen, unter ärztlicher Beobachtung stehen.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Selten können heftige Oberbauchbeschwerden (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), Muskelschwäche, Verwirrtheit, Lungenentzündung, Nesselfieber, Haarausfall, Schuppenflechte (Psoriasis), Geruchsstörungen und ein niedriger Natriumspiegel im Blut (mögliche Symptome: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen) sowie Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung mit Befall der Haut oder Organe) auftreten.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen sind Gelbsucht, Leberversagen, Entzündung der Nasennebenhöhlen und der Mundschleimhaut, verstärktes Schwitzen und schwerwiegende Hautveränderungen (mit Symptomen wie Rötung, Blasenbildung, Schälungsreaktionen und Knotenbildung). Weitere mögliche unerwünschte Wirkungen sind kleinflächige Blutungen in der Haut, Unruhe, Gelbsehen, Magenirritation, Entzündung der Speicheldrüsen, akute Kurzsichtigkeit, akuter grüner Star (Engwinkelglaukom) und Fieber.

Seit der Markteinführung sind bei einigen Patienten schwere allergische Reaktionen beobachtet worden.

Selten kann es während der Behandlung mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg zu Blutbildveränderungen kommen. Es ist deshalb möglich, dass Ihnen der Arzt bzw. die Ärztin gelegentlich Blut entnimmt, um festzustellen, ob Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg eine Wirkung auf Ihr Blutbild hat. Eine solche Beeinflussung könnte sich durch Müdigkeit oder einen rauen Hals bemerkbar machen.

Zudem wurde über das Auftreten von Haut- und Lippenkrebs (nicht-melanozytärer, «weisser» Hautkrebs) berichtet.  Deshalb sollten Sie lhrem Arzt bzw. lhrer Ärztin umgehend jegliche unerwarteten Veränderungen der Haut zeigen, die Sie während der Behandlung mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg beobachten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der verschlossenen Originalpackung, nicht über 30 °C, vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Wirkstoffe

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg enthält als Wirkstoffe 20 mg Lisinopril und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg enthält als Wirkstoffe 10 mg Lisinopril und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Hilfsstoffe

Mannitol (E421), Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat

56901 (Swissmedic).

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit Bruchrille, teilbar.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit Bruchrille, teilbar.

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Selon prescription du médecin.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg est un médicament contenant deux principes actifs destiné au traitement de l'hypertension. L'effet de l'une de ces deux substances (lisinopril) se base sur l'inhibition de substances, produites par l'organisme lui-même, qui sont responsables de l'augmentation de la tension artérielle. Le second principe actif (hydrochlorothiazide) fait augmenter l'élimination par les reins du sel et de l'eau. Les mécanismes d'action de ces deux substances se complètent et se renforcent l'un l'autre, ce qui confère au médicament une action efficace contre l'hypertension.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne doit pas être utilisé en cas d'hypersensibilité à l'un des composants du produit ou à certains antibiotiques (appelés dérivés des sulfamides).

Si vous avez un diabète sucré (de type 1 ou 2) ou une insuffisance rénale et si vous prenez un médicament contre l'hypertension contenant la substance aliskirène (par exemple Rasilez®), vous ne devez pas prendre Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg.

Si vous avez des problèmes avec vos reins p.ex. si vous êtes en état d'anurie (arrêt total de l'excrétion urinaire), vous ne devez pas prendre de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg. S'il vous est déjà arrivé, en prenant un médicament abaissant la pression artérielle, d'avoir des démangeaisons, de l'urticaire, une baisse soudaine de la pression artérielle, un gonflement des mains, des pieds ou des chevilles, du visage, des lèvres, de la langue ou de la gorge (difficultés à avaler ou à respirer), vous ne devez également pas prendre Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg. Aussi si l'un des membres de votre famille a présenté des symptômes semblables pour une quelconque autre raison, vous devrez en informer votre médecin.

Lors de l'utilisation simultanée de médicaments qui contiennent l'association des principes actifs sacubitril/valsartan (utilisés pour le traitement de l'insuffisance cardiaque) ou du racécadotril (utilisé pour le traitement de la diarrhée), Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne doit pas être utilisé, étant donné qu'il existe un risque accru d'angio-œdèmes (gonflements au niveau du visage, des yeux, des lèvres ou de la langue, problèmes respiratoires).

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne doit pas être administré aux femmes enceintes ni aux enfants et adolescents.

Ce médicament peut affecter les réactions, l'aptitude à conduire et la capacité à utiliser des outils ou des machines! Cela vaut surtout en début de traitement et en cas de prise simultanée d'alcool.

Votre médecin traitant doit être au courant de toutes les maladies que vous avez eues ou dont vous souffrez actuellement, en particulier glycémie élevée (diabète) et maladies du foie ou des reins (rétrécissement prononcé des artères rénales). Votre médecin doit également être informé d'un éventuel rétrécissement aortique ou d'une augmentation pathologique du volume du muscle cardiaque.

Si vous prenez des médicaments appelés inhibiteurs de mTOR comme par ex. le temsirolimus, l'évérolimus ou le sirolimus ou des médicaments à base d'inhibiteurs de la NEP comme par ex. le racécadotril ou le sacubitril, il faut en informer votre médecin, car ces médicaments peuvent accroître le risque d'angio-œdème. Les signes d'un angio-œdème sont des gonflements au niveau du visage, des lèvres, de la langue et/ou de la gorge avec des difficultés à avaler et à respirer.

Informez-le aussi si vous suivez un régime ou si vous souffrez de diarrhées ou de vomissements.

Si, après la prise de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, vous constatez un gonflement au niveau du visage, des yeux, des lèvres ou de la langue, ou si vous éprouvez des difficultés à respirer, prévenez immédiatement votre médecin. Ne prenez plus Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sans avoir consulté le médecin.

Si vous devez être traité par dialyse, vous devez signaler au personnel médical du centre de dialyse que vous prenez Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg (une association qui contient un inhibiteur de l'enzyme de conversion de l'angiotensine), car certaines membranes utilisées pour filtrer le sang ne doivent pas être employées dans ce cas. Si vous devez subir une opération, signalez auparavant au médecin que vous prenez Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg.

Si vous avez déjà eu un cancer de la peau ou si vous remarquez une modification inattendue de la peau pendant le traitement. Le traitement par hydrochlorothiazide (un des principes actifs dans Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg), notamment lorsque pris sur une plus longue durée et à dose élevée, peut augmenter le risque pour certains types de cancers de la peau et des lèvres (cancer non-mélanome, cancer «blanc» de la peau). Protégez votre peau de la lumière du soleil et des rayons UV pendant que vous prenez Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg et contrôlez régulièrement votre peau afin de pouvoir montrer toute modification inattendue à votre médecin.

Si vous avez l'intention de vous faire désensibiliser contre les piqûres d'abeilles ou de guêpes, il faut informer votre médecin au préalable, car votre traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg doit être modifié. Dans de rares cas, on peut noter des réactions allergiques après des piqûres d'insectes.

L'utilisation de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg est déconseillée en association avec des médicaments qui contiennent la substance aliskirène.

Dans de rares cas, Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg peut renforcer l'effet de l'insuline ou des antidiabétiques oraux. C'est pourquoi si vous souffrez de diabète et êtes traité par l'insuline ou par des antidiabétiques oraux, vous devez être particulièrement vigilant s'il apparaît des signes d'hypoglycémie (taux sanguin de sucre insuffisant).

Le premier comprimé absorbé peut avoir un effet plus prononcé sur votre pression artérielle que les comprimés suivants. Si votre pression artérielle est très basse et que vous vous sentez faible et/ou souffrez de vertiges, étendez-vous jusqu'à ce que vous vous sentiez mieux et informez-en votre médecin.

Si vous remarquez une perte de la vision ou si des douleurs oculaires surviennent, ceci peut être dû à une accumulation de liquide dans le lit vasculaire de l'œil (épanchement choroïdien) ou à une augmentation de la pression oculaire. Ces effets peuvent survenir dans les heures ou semaines qui suivent la prise de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg et entraîner une perte permanente de la vision si un traitement n'est pas instauré à temps. Si vous êtes allergique aux pénicillines ou aux sulfamides, le risque que vous présentiez un épanchement choroïdien peut être accru.

Certains médicaments peuvent influencer l'effet de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg. Informez votre médecin si vous prenez l'un des médicaments suivants:

  • médicaments abaissant la pression artérielle, y compris ceux qui contiennent le principe actif aliskirène,
  • médicaments susceptibles d'abaisser le taux sanguin de potassium p.ex. diurétiques (médicaments augmentant la production d'urine), laxatifs, amphotéricine (médicament contre les mycoses), dérivés de l'acide salicylique (aspirine et dérivés), hormone adrénocorticotrope,
  • médicaments contenant des suppléments de potassium ou des sels de substitution à base de potassium et autres médicaments susceptibles d'augmenter le taux sérique de potassium,
  • médicaments anti-inflammatoires non stéroïdiens (AINS) contre le rhumatisme, l'arthrite, les douleurs musculaires (p.ex. aspirine, ibuprofène ou indométacine),
  • injections de sels d'or (p.ex. aurothiomalate de sodium), habituellement utilisées pour le traitement du rhumatisme articulaire chronique,
  • médicaments contenant du lithium contre la dépression,
  • médicaments destinés au traitement du cancer (p.ex. cyclophosphamide, méthotrexate, évérolimus) et médicaments empêchant le rejet d'un organe transplanté par ex. un rein ou un foie (comme le temsirolimus, le sirolimus),
  • le racécadotril destiné au traitement de la diarrhée,
  • l'altéplase, un fibrinolytique utilisé pour dissoudre des caillots sanguins lors de différentes affections vasculaires,
  • compléments contenant du calcium ou de la vitamine D,
  • médicaments pour le traitement des troubles cardiaques (p.ex. digoxine),
  • médicaments pour le traitement des troubles du rythme cardiaque,
  • ciclosporine (médicament influençant le système immunitaire),
  • médicaments abaissant le taux de cholestérol (colestyramine ou colestipol),
  • médicaments contenant l'association des principes actifs sacubitril/valsartan (utilisés pour le traitement de l'insuffisance cardiaque).

Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si

  • vous souffrez d'une autre maladie,
  • vous êtes allergique ou
  • vous prenez déjà d'autres médicaments ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage externe (même en automédication!).

Informez votre médecin si vous êtes enceinte ou si vous envisagez une grossesse.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne doit pas être pris pendant la grossesse ou l'allaitement.

Si vous devez prendre Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg parce que votre médecin vous l'a expressément prescrit, malgré le fait que vous allaitez, vous devez interrompre l'allaitement.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg peut être pris avant, pendant ou après les repas. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg est administré une fois par jour, si possible toujours à la même heure de la journée. La prise peut se faire indépendamment des repas. C'est à votre médecin de décider de la dose initiale dans votre cas. Pour la majorité des patients, la dose usuelle est de 1 comprimé de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg par jour, 1 comprimé de Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg dans les cas plus bénins.

La posologie d'un demi-comprimé Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg ne correspond pas à un comprimé entier de Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg (proportions différentes entre les deux principes actifs lisinopril et hydrochlorothiazide). Veuillez respecter la posologie prescrite par le médecin.

Il est important que pendant que vous prenez Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, vous respectiez les rendez-vous que votre médecin vous a donnés pour les examens de contrôle, il pourra ainsi adapter votre traitement à l'évolution de votre cas.

Si avant d'entreprendre ce traitement, vous preniez déjà des diurétiques (médicaments augmentant la production d'urine) ou si vous suiviez un régime pauvre en sel, soit votre médecin vous fera interrompre la prise de votre diurétique 2-3 jours avant le traitement, soit il vous fera commencer un traitement par lisinopril à petites doses.

L'utilisation et la sécurité de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg n'ont pas été établies à ce jour pour les enfants et les adolescents.

Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.

La prise de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg peut provoquer les effets secondaires suivants:

Fréquent (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 100)

Fréquemment peuvent apparaître des vertiges, des maux de tête, des fourmillements dans les mains et les pieds, une tension artérielle basse (en particulier lors du passage en position debout), des évanouissements, des troubles du rythme cardiaque, une diarrhée, des nausées, des vomissements, une éruption cutanée, une toux sèche, des crampes musculaires, une impuissance, une fatigue et une sensation de faiblesse.

Occasionnel (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 1000)

Occasionnellement ont été rapportés une crise de goutte, des palpitations cardiaques, une sécheresse buccale, des douleurs dans la poitrine, une perte de l'appétit, des variations d'humeur et d'autres signes d'une dépression, des troubles du goût, des troubles du sommeil, des hallucinations, un pouls accéléré, un rhume, une détresse respiratoire, une inflammation de la gorge, un enrouement, une bronchite, des douleurs abdominales, des troubles de la digestion, des démangeaisons, une vision floue, une constipation, une sensibilité à la lumière et une urticaire.

Si en cours de traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg vous constatez un gonflement du visage, des lèvres, de la langue ou du pharynx (difficultés à avaler ou à respirer), cessez immédiatement de prendre le médicament et informez-en votre médecin sans retard. Interrompez également le traitement en cas de fortes démangeaisons de la peau accompagnées de gonflements. Bien que ces réactions puissent être passagères, il est nécessaire que vous restiez sous surveillance médicale jusqu'à la disparition de ces signes, que des mesures spéciales soient prises ou non.

Rare (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 10 000)

Dans de rares cas, des troubles sévères touchant la partie supérieure de l'abdomen (inflammation du pancréas), une faiblesse musculaire, une confusion mentale, une pneumonie, une urticaire, une chute des cheveux, un psoriasis, des troubles de l'odorat et un taux sanguin réduit de sodium (pouvant causer des symptômes tels que fatigue, maux de tête, nausées et vomissement) ainsi qu'un lupus érythémateux (maladie auto-immune avec atteinte de la peau ou des organes) peuvent apparaître.

Très rare (concerne moins d'un utilisateur sur 10 000)

Les effets indésirables très rares sont jaunisse, défaillance hépatique, inflammation des sinus et de la muqueuse orale, transpiration accrue et modifications sévères de la peau (avec des symptômes tels que rougeur, formation de vésicules, réactions de desquamation et formations de nodules). Les autres effets indésirables possibles regroupent saignements cutanés de petite superficie, agitation, vision des objets en jaune, irritation de l'estomac, inflammation des glandes salivaires, myopie aiguë, glaucome à angle fermé aigu et fièvre.

Depuis la commercialisation, des réactions allergiques graves ont été observées chez quelques patients.

Dans de rares cas, on peut noter des modifications de la numération-formule sanguine sous traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg. Il est donc possible que le médecin vous prélève parfois du sang, pour déterminer si Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg a un effet sur votre numération-formule sanguine. Un tel effet pourrait se manifester par une fatigue ou une gorge enrouée.

Des cancers de la peau et des lèvres (non-mélanome, cancer «blanc» de la peau) ont également été rapportés. C'est pourquoi vous devriez montrer à votre médecin toute modification inattendue de la peau que vous observez pendant votre traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg.

Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Remarques concernant le stockage

Conserver dans l'emballage original fermé, à une température pas au-dessus de 30 °C, à l'abri de la lumière et hors de la portée des enfants.

Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.

Pricipes actifs

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg contient deux principes actifs, 20 mg de lisinopril et 12,5 mg d'hydrochlorothiazide.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg contient 10 mg de lisinopril et 12,5 mg de hydrochlorothiazide.

Excipients

Mannitol (E 421), hydrogénphosphate de calcium dihydraté, amidon de maïs, silice colloïdale anhydre, stearate de magnésium

56901 (Swissmedic).

En pharmacie, sur ordonnance médicale.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg: emballages à 30 et 100 comprimés avec entaille de rupture, sécables.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg: emballages à 30 et 100 comprimés avec entaille de rupture, sécables.

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en juillet 2020 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).

Su prescrizione medica.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg è un medicamento che contiene due principi attivi per il trattamento dell'ipertensione. L'effetto di uno dei componenti (lisinopril) è basato sull'inibizione di sostanze prodotte dall'organismo stesso e responsabili dell'ipertensione. L'altro componente (idroclorotiazide) aumenta l'escrezione di sale ed acqua attraverso i reni. I meccanismi d'azione dei due principi attivi si sostengono reciprocamente. In questo modo è possibile ridurre efficacemente la pressione arteriosa.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg non deve essere usato in caso d'ipersensibilità ad uno dei costituenti del preparato o a certi antibiotici (cosiddetti derivati sulfamidici).

Non deve prendere Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg se soffre di diabete mellito (tipo 1 o tipo 2) o se la funzionalità renale è compromessa e se assume farmaci contenenti il principio attivo aliskiren per il trattamento dell'ipertensione (ad es. Rasilez®).

Se ha problemi ai reni, per esempio non riesce ad eliminare urina (anuria), non può prendere Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg. Se durante precedenti somministrazioni di farmaci ipotensivi ha reagito con prurito, orticaria, improvviso abbassamento di pressione, gonfiori delle mani, dei piedi, dei malleoli, del viso, delle labbra, della lingua o in gola (difficoltà di deglutizione e di respirazione), non deve neanche prendere Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg. È opportuno che informi il medico anche nel caso in cui un membro della sua famiglia abbia avuto analoghi sintomi morbosi per un qualsiasi altro motivo.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg non deve essere utilizzato in caso di uso contemporaneo di medicamenti contenenti la combinazione di principi attivi sacubitril/valsartan (usati per il trattamento dell'insufficienza cardiaca) o racecadotril (usato per il trattamento della diarrea), perché esiste un rischio aumentato di angioedema (gonfiore al viso, agli occhi, alle labbra o alla lingua, problemi respiratori).

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg non si può somministrare a donne incinte e neanche ai bambini ed adolescenti.

Questo medicamento può ridurre la capacità di reazione, la capacità di condurre un veicolo e la capacità di utilizzare attrezzi o macchine! Ciò vale soprattutto all'inizio del trattamento ed in associazione ad alcoolici.

Il medico curante deve essere a conoscenza di tutte le malattie che ha già avuto o di cui soffre attualmente, in particolar modo iperglicemia (diabete) e malattie di fegato o malattie renali (forte restringimento delle arterie renali). Inoltre dovrebbe informare il medico se soffre di una stenosi dell'aorta o di un ingrossamento patologico del muscolo cardiaco (miocardio).

Qualora assuma i cosiddetti inibitori di mTOR, quali temsirolimus, everolimus, sirolimus o farmaci contenenti inibitori della NEP come, ad esempio, racecadotril o sacubitril, deve informare il medico in quanto tale somministrazione potrebbe comportare un maggior rischio di angioedema. Tra i possibili segni di angioedema compaiono gonfiore del viso, delle labbra, della lingua e/o del collo con difficoltà di deglutizione e respirazione.

Gli comunichi pure se sta seguendo una dieta o se soffre di diarrea o vomito.

Se, dopo aver preso Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg, constata dei gonfiori al viso, agli occhi, alle labbra od alla lingua, oppure se si manifesta difficoltà di respirazione, lo comunichi per favore subito al suo medico. Non continui a prendere Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg senza consultare il medico.

Se deve essere sottoposto a dialisi, è necessario che comunichi al personale medico addetto di essere in trattamento con Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg (un medicamento combinato che contiene un ACE-inibitore), poiché in questo caso determinati filtri ematici a membrana e determinate procedure di dialisi non possono essere usati. Nel caso dovesse essere operato, il medico deve essere preventivamente informato che è in trattamento con Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. LisinoprilHCT Zentiva 10 mg/12.5 mg.

Se ha già avuto un cancro della pelle o se nota un'alterazione cutanea inattesa durante il trattamento. Il trattamento con idroclorotiazide (uno dei principi attivi di Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg), soprattutto per periodi prolungati e ad alte dosi, può aumentare il rischio di determinati tipi di cancro della pelle e delle labbra (cancro della pelle «bianco», non melanocitico). Protegga la pelle dalla luce solare e dai raggi UV finché usa Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg e la controlli regolarmente per poter mostrare al medico eventuali alterazioni inattese.

Se desidera sottoporsi ad una terapia desensibilizzante contro le punture di api o di vespe, ne informi previamente il medico poiché il suo trattamento con Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg dovrà essere modificato. Raramente, è possibile la comparsa di reazioni allergiche dopo punture di insetti.

L'impiego di Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg in concomitanza con farmaci che contengono il principi attivo aliskiren è sconsigliato.

In rari casi, Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg può aumentare l'attività dell'insulina e degli antidiabetici orali. Se è affetto da diabete e viene trattato con insulina o con antidiabetici orali, dovrà pertanto fare particolare attenzione ai segni di una eventuale ipoglicemia.

La prima assunzione delle compresse può influenzare la sua pressione sanguigna in misura più accentuata che nel corso del trattamento successivo. Se la sua pressione sanguigna è molto bassa, se lei avverte una sensazione di debolezza e/o vertigini, si sdrai finché si sente meglio e avverta il medico.

Se nota una diminuzione della vista o compare dolore agli occhi, potrebbe trattarsi di sintomi dell'accumulo di liquido nello strato vascolare dell'occhio (effusione coroideale) o dell'aumento della pressione all'interno dell'occhio. Questa condizione può comparire da ore a settimane dopo aver assunto Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg plus e può portare alla perdita permanente della vista, se non trattata tempestivamente. Se soffre di allergia alla penicillina o ai sulfamidici, il rischio che si manifesti un'effusione coroideale potrebbe essere maggiore.

Alcuni farmaci possono influire sull'effetto di Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg Informi il medico se assume uno dei seguenti farmaci:

  • farmaci volti ad abbassare la pressione, compresi quelli contenenti il principio attivo aliskiren,
  • farmaci associati a un basso valore di potassio nel sangue (ad es. diuretici, lassativi, amfotericina (fungicida), derivati dell'acido salicilico (derivati dell'aspirina), ormone adrenocorticotropo),
  • farmaci con aggiunte di potassio o sostituti salini contenenti potassio o altri farmaci che possono aumentare i livelli di potassio nel sangue,
  • farmaci antinfiammatori non steroidei (FANS) per il trattamento di reumatismi, artrite, dolori muscolari (ad. es. aspirina, ibuprofene o indometacina),
  • iniezioni di oro (come ad. es. aurotiomalato di sodio), solitamente utilizzate per il trattamento di reumatismi articolari cronici,
  • antidepressivi contenenti litio,
  • farmaci antitumorali (ad es. ciclofosfamide, metotrexato, everolimus) e farmaci che impediscono il rigetto post-trapianto d'organo, ad es. rene o fegato (quali temsirolimus, sirolimus),
  • racecadotril per il trattamento della diarrea,
  • alteplase, un fibrinolitico utilizzato per dissolvere i coaguli di sangue in diverse malattie vascolari,
  • integratori contenenti calcio o vitamina D,
  • farmaci per il trattamento di disturbi cardiaci (ad es. digossina),
  • farmaci per il trattamento delle aritmie,
  • ciclosporina (farmaco che influenza il sistema immunitario),
  • farmaci volti ad abbassare i livelli di colesterolo (colestiramina o colestipolo),
  • farmaci con la combinazione di principi attivi sacubitril/valsartan (usati per il trattamento dell'insufficienza cardiaca).

Informi il suo medico o il suo farmacista nel caso in cui:

  • soffre di altre malattie,
  • soffre di allergie o
  • assume altri medicamenti (anche se acquistati di sua iniziativa) o li applica esternamente.

Informi il suo medico se è incinta o se ha intenzione di diventarlo prossimamente. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg non può essere preso durante la gravidanza e l'allattamento.

Se il medico prescrive espressamente Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg durante l'allattamento, bisogna interrompere quest'ultimo.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg può essere preso prima, durante o dopo i pasti.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg viene preso una volta al giorno, se possibile sempre alla stessa ora del giorno. L'assunzione può essere effettuata indipendentemente dei pasti. Sarà il suo medico a stabilire la dose iniziale. In generale la dose è di 1 compressa di Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg una volta al giorno, in casi più leggeri 1 compressa di Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg una volta al giorno.

Il dosaggio di mezza compressa di Lisinopril HCT Zentiva 20m/12,5 mg non corrisponde a una compressa intera di Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/ 12,5 mg (proporzioni diverse tra i due principi attivi lisinopril e idroclorotiazide). Si prega di attenersi al dosaggio prescritto dal medico.

Durante la terapia con Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg è importante sottoporsi con regolarità agli esami di controllo presso il suo medico, affinché egli possa adeguare individualmente la terapia alla sua malattia.

Se prima di iniziare il trattamento lei prendeva farmaci diuretici oppure se sta seguendo una dieta con poco sale, il medico le dirà di sospendere il diuretico 2-3 giorni prima del trattamento oppure di prendere all'inizio il lisinopril in dose ridotta.

L'uso e la sicurezza di Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg nei bambini e negli adolescenti non sono stati esaminati.

Non modifichi di propria iniziativa la posologia prescritta. Se ritiene che l'azione del medicamento sia troppo debole o troppo forte ne parli al suo medico o al suo farmacista.

Con l'assunzione di Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg possono manifestarsi i seguenti effetti collaterali:

Comune (riguarda da 1 a 10 utilizzatori su 100)

Frequentemente possono apparire vertigini, mal di testa, formicolii nelle mani e nei piedi, bassa pressione sanguigna (soprattutto al momento d'alzarsi), perdita di coscienza, disturbi del ritmo cardiaco, diarrea, nausea, vomito, eruzione cutanea, tosse secca, crampi muscolari, impotenza, stanchezza e sensazione di debolezza.

Non comune (riguarda da 1 a 10 utilizzatori su 1000)

Occasionalmente è stato rapportato gotta, palpitazioni cardiache, secchezza della bocca, dolore al torace, mancanza d'appetito, cambiamenti d'umore e altri segni della depressione, perturbazioni del gusto, disturbi del sonno, allucinazioni, polso accelerato, raffreddore, difficoltà respiratorie, infiammazione della gola, raucedine, bronchite, dolori addominali, disturbi digestivi, prurito, visione offuscata, stitichezza, sensibilità alla luce e orticaria.

Se durante il trattamento con Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg si manifestano gonfiori al viso, alle labbra, alla lingua o alla gola, (difficoltà di deglutizione o di respirazione), deve sospendere subito il trattamento e informare immediatamente il medico. Sospenda il trattamento anche in caso di comparsa di forte prurito cutaneo associato a gonfiori. Anche se questi disturbi possono essere passeggeri, è necessario che fino alla loro scomparsa rimanga sotto controllo medico, con o senza contromisure medicamentose.

Raro (riguarda da 1 a 10 utilizzatori su 10 000)

Raramente possono apparire violenti dolori epigastrici (infiammazione del pancreas), debolezza muscolare, confusione mentale, polmonite, orticaria, caduta dei capelli, psoriasi, alterazioni dell'olfatto e un abbassamento della concentrazione di sodio nel sangue (sintomi possibili: stanchezza, mal di testa, nausea e vomito) come anche lupus eritematoso (malattia autoimmune con coinvolgimento della cute o organi).

Molto raro (riguarda meno di 1 utilizzatore su 10'000)

indesiderati molto rari sono itterizia, insufficienza epatica, infiammazione dei seni paranasali e della mucosa orale, sudorazione eccessiva e gravi modificazioni della pelle (con sintomi come arrossamento, formazione di vesciche, reazioni di desquamazione e formazione di noduli). Altri effetti indesiderati possibili sono emorragie su piccole superfici della pelle, agitazione, visione gialla degli oggetti, irritazione dello stomaco, infiammazione delle ghiandole salivari, miopia acuta, glaucoma ad angolo stretto acuto e febbre.

Dall'introduzione sul mercato sono state osservate severe reazioni allergiche in alcuni pazienti. Raramente, durante il trattamento con Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg si possono presentare modificazioni del quadro ematologico. È pertanto possibile che il medico esegua occasionalmente dei prelievi di sangue allo scopo di accertare se Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg ha esplicato qualche azione sul suo quadro ematologico. Un'azione di questo tipo potrebbe rendersi manifesta con senso di stanchezza o irritazione alla gola.

Inoltre è stata segnalata la comparsa di un cancro della pelle e delle labbra (cancro della pelle «bianco», non melanocitico). Pertanto, mostri immediatamente al medico qualsiasi alterazione inattesa della pelle che osserva durante il trattamento con Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg risp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg.

Se osserva effetti collaterali, si rivolga al suo medico o farmacista, soprattutto se si tratta di effetti collaterali non descritti in questo foglietto illustrativo.

Il medicamento non deve essere utilizzato oltre la data indicata con «EXP» sulla confezione.

Indicazione di stoccaggio

Conservare nella confezione original chiusa originale ad una temperatura non maggiore di 30 °C, al riparo da luce e fuori dalla portata di bambini.

Il medico o il farmacista, che sono in possesso di un'informazione professionale dettagliata, possono darle ulteriori informazioni.

Principi attivi

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg contiene, come principi attivi, 20 mg di lisinopril e 12.5 mg di idroclorotiazide.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg contiene come principi attivi 10 mg di lisinopril e 12.5 mg di idroclorotiazide.

Excipients

Mannitolo (E 421 ), calcio fosfato dibasico diidrato, amido di mais, silice colloidale anidra, magnesia stearato

56901 (Swissmedic).

In farmacia, dietro presentazione della prescrizione medica.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12.5 mg: confezioni da 30 e 100 compresse con scanalatura, divisibili.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12.5 mg: confezioni da 30 e 100 compresse con scanalatura, divisibili.

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Questo foglietto illustrativo è stato controllato l'ultima volta nel luglio 2020 dall'autorità competente in materia di medicamenti (Swissmedic).

Wirkstoffe

Lisinoprilum (ut Lisinoprilum dihydricum) et Hydrochlorothiazidum.

Hilfsstoffe

Mannitolum (E 421), Calcii hydrogenophosphas dihydricus, Maydis amylum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesii stearas.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg: 1 weisse Tablette mit Bruchrille, teilbar enthält Lisinoprilum 20 mg (ut Lisinoprilum dihydricum) und Hydrochlorothiazidum 12,5 mg.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg: 1 weisse Tablette mit Bruchrille, teilbar enthält Lisinoprilum 10 mg (ut Lisinoprilum dihydricum) und Hydrochlorothiazidum 12,5 mg.

Essentielle Hypertonie, bei Patienten, bei denen eine Kombinationstherapie angebracht ist.

Übliche Dosierung

Initial wird eine Tablette Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg (in leichteren Fällen eine Tablette Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg), einmal täglich verabreicht. Wie alle Arzneimittel, die einmal täglich verabreicht werden, sollte auch Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg möglichst immer zur gleichen Tageszeit eingenommen werden. Die Einnahme von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Falls der gewünschte therapeutische Effekt innerhalb von 2-4 Wochen nicht erreicht worden ist, kann die Dosis auf 2 Tabletten Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg einmal täglich erhöht werden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Thiazide können bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion als Diuretika ungeeignet sein, und bei einer Kreatininclearance von 30 ml/min oder weniger (d.h. einer mittelschweren oder schweren Niereninsuffizienz) sind sie unwirksam. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz nicht als Initialbehandlung einzusetzen. Es sollte bei Patienten mit einer Kreatininclearance zwischen 30 und 80 ml/min nur dann verabreicht werden, wenn die Titrierung der Einzelkomponenten die Notwendigkeit für die in der Kombinationstablette vorhandene Dosierung erwies. Bei leichter Niereninsuffizienz beträgt die empfohlene Anfangsdosis von Lisinopril bei alleinigem Gebrauch 5-10 mg.

Dosierung unter diuretischer Therapie

Nach Beginn der Behandlung mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg kann eine symptomatische Hypotonie auftreten, vor allem bei Patienten die als Folge einer Diuretikavorbehandlung hypovolämisch oder hyponatriämisch sind. Deshalb ist in Fällen, wo ein Volumen- und/oder Salzmangel vorliegt, Vorsicht geboten. Das Diuretikum ist 2-3 Tage vor Behandlungsbeginn mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg abzusetzen. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Behandlung mit Lisinopril alleine, mit einer Anfangsdosierung von 5 mg, begonnen werden.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen wurde die Sicherheit und Wirksamkeit von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg nicht nachgewiesen.

Ältere Patienten

In den klinischen Studien waren Wirksamkeit und Verträglichkeit von Lisinopril und Hydrochlorothiazid bei gleichzeitiger Verabreichung bei älteren und jüngeren Hypertonikern vergleichbar.

Lisinopril in Tagesdosen von 20-80 mg war bei Hypertonikern, die über 65 Jahre alt waren, gleich gut wirksam wie bei jüngeren Patienten.

Anurie.

Überempfindlichkeit auf einen der Wirkstoffe oder der Hilfsstoffe.

Überempfindlichkeit gegen Sulfonamidderivate.

Patienten mit hereditärem oder idiopathischem Angioödem oder bei denen sich unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten eine anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktion oder ein angioneurotisches Ödem entwickelt hatte.

Während einer Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).

Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1,73 m2) kontraindiziert.

ACE-Inhibitoren, inkl. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, sind in Kombination mit Sacubitril/Valsartan oder Racecadotril aufgrund eines erhöhten Risikos für Angioödeme kontraindiziert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «lnteraktionen»).

Hypotonie, Elektrolyt- und Volumenmangel

Eine symptomatische Hypotonie kann, wie bei jeder antihypertensiven Therapie, bei bestimmten Patienten auftreten. Dies wurde bei unkomplizierten Hypertoniefällen selten beobachtet, aber es ist wahrscheinlicher bei Störungen des Elektrolytgleichgewichtes, d.h. bei Volumenmangel, Hyponatriämie, hypochlorämischer Alkalose, Hypomagnesiämie oder Hypokaliämie, die nach vorgängiger Diuretikatherapie, bei Diät mit Salzeinschränkung, unter Dialyse oder bei interkurrentem Durchfall oder Erbrechen auftreten können. Bei solchen Patienten sollten die Serumelektrolyte in geeigneten Zeitabständen bestimmt werden. Auch bei Patienten, die an einer Herzinsuffizienz mit oder ohne Nierenfunktionsstörung leiden, wurde eine Hypotonie beobachtet.

Wenn Patienten mit ischämischer Herz- oder Gehirnerkrankung behandelt werden, ist besondere Vorsicht am Platz, da ein übermässiger Blutdruckabfall zu einem Myokardinfarkt oder einem zerebrovaskulären Insult führen könnte.

Bei Patienten mit einem erhöhten Risiko einer symptomatischen Hypotonie sollte der Therapiebeginn und jede Dosiserhöhung unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen. Bei schwerer begleitender Herzinsuffizienz und maligner Hypertonie sollte der Therapiebeginn sowie jede Dosisanpassung stationär erfolgen.

Sollte eine Hypotonie auftreten, muss sich der Patient hinlegen, und es ist nötigenfalls isotone Kochsalzlösung intravenös zu verabreichen. Eine vorübergehende hypotensive Reaktion stellt jedoch keine Kontraindikation für eine Weiterführung der Therapie mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg dar. Nach Wiederherstellung normaler Volumen- und Druckverhältnisse kann die Therapie mit einer reduzierten Dosis wieder aufgenommen werden, oder jede der Komponenten kann in angemessener Dosierung allein verwendet werden.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sollte bei Patienten mit Aortenstenose oder hypertropher Kardiomyopathie nur mit Vorsicht verabreicht werden.

«Duale Blockade» des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems

Siehe Rubrik «Interaktionen».

Chirurgie/Anästhesie

Bei grosschirurgischen Eingriffen oder während der Narkose mit Mitteln, die Hypotonie hervorrufen, kann Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg die Angiotensin-II-Bildung blockieren, die sekundär auf die kompensatorische Reninfreisetzung hin erfolgt. Falls eine Hypotonie auftritt und angenommen wird, dass sie auf diesem Mechanismus beruht, kann sie durch Volumenexpansion korrigiert werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Thiazide können bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion als Diuretika ungeeignet sein, und bei einer Kreatininclearance von 30 ml/min oder weniger (d.h. einer mittelschweren oder schweren Niereninsuffizienz) sind sie unwirksam.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz nicht als Initialbehandlung einzusetzen. Es sollte bei Patienten mit einer Kreatininclearance zwischen 30 und 80 ml/min nur dann verabreicht werden, wenn die Titrierung der Einzelkomponenten die Notwendigkeit für die in der Kombinationstablette vorhandene Dosierung erwies (siehe «Dosierung bei Niereninsuffizienz»).

Bei gewissen Patienten, die mit einem ACE-Hemmer behandelt worden waren und an einer bilateralen Nierenarterienstenose oder einer Stenose der Arterie einer Einzelniere litten, traten Erhöhungen der Blutharnstoff- und Serumkreatininwerte auf. Nach Abbruch der Behandlung waren die Erhöhungen reversibel. Besonders wahrscheinlich ist dies bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Bei Patienten, die zusätzlich an einer renovaskulären Hypertonie leiden, ist die Gefahr einer schweren Hypotonie oder einer Niereninsuffizienz erhöht. Bei diesen Patienten muss der Therapiebeginn unter strenger medizinischer Überwachung mit niederen Dosen und sorgfältiger Dosis-Titration erfolgen. Da eine Diuretikatherapie eine zusätzliche Belastung darstellen kann, sind entsprechende Arzneimittel abzusetzen. Die Nierenfunktion muss während den ersten Wochen der Lisinopril HCT Zentiva-Therapie überwacht werden.

Bei einigen Hypertonikern ohne Anzeichen einer vorbestehenden Nierenschädigung wurden gewöhnlich geringfügige und vorübergehende Erhöhungen von Blutharnstoff und Serumkreatinin beobachtet, wenn Lisinopril zusammen mit einem Diuretikum verabreicht wurde. Falls dies während der Therapie mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg auftritt, sollte die Kombinationstherapie unterbrochen werden. Die Therapie kann mit einer reduzierten Dosis wieder aufgenommen werden, oder jede der Komponenten kann in angemessener Dosierung allein verwendet werden.

Lebererkrankungen

Thiazide sollten bei Patienten mit beeinträchtigter Leberfunktion oder progressiver Lebererkrankung mit Vorsicht angewendet werden, da schon geringe Veränderungen des Flüssigkeits- und Elektrolytgleichgewichts ein Leberkoma auslösen können.

Überempfindlichkeit/Angioneurotisches Ödem

Bei Patienten, die mit ACE-Hemmern – Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg eingeschlossen - behandelt wurden, sind gelegentlich angioneurotische Ödeme des Gesichtes, der Extremitäten, der Lippen, Zunge, Glottis und/oder des Larynx beobachtet worden. Diese können jederzeit während der Therapie auftreten. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sollte in diesen Fällen abgesetzt und der Patient sorgfältig überwacht und nicht entlassen werden, bis die Schwellung verschwunden ist. Auch bei den Patienten, bei denen nur die Zunge angeschwollen ist (ohne Atemnot), ist unter Umständen eine längere Beobachtung nötig, da die Behandlung mit Antihistaminika und Kortikosteroiden möglicherweise nicht ausreichend wirksam ist.

Sehr selten wurde über Todesfälle wegen eines Angioödems im Bereich des Larynx oder der Zunge berichtet. Es ist wahrscheinlich, dass Patienten, bei denen die Zunge, die Glottis oder der Larynx betroffen sind, einen Verschluss der Atemwege erleiden, insbesondere wenn diese eine Operation im Bereich der Atemwege in ihrer Anamnese aufweisen. In diesen Fällen sollte sofort eine Notfallbehandlung eingeleitet werden. Diese kann aus der Verabreichung von Adrenalin und/oder dem Freihalten der Atemwege bestehen.

Der Patient sollte medizinisch streng überwacht werden (evtl. Hospitalisation) bis die Symptome vollständig und andauernd abgeklungen sind.

ACE-Hemmer rufen bei der schwarzen Bevölkerung häufiger angioneurotische Ödeme herbei, als bei der nicht-schwarzen Bevölkerung.

Patienten, welche ein Angioödem ohne Zusammenhang mit einer ACE-Hemmer-Therapie in ihrer Anamnese aufweisen, könnten einem höheren Risiko ausgesetzt sein, dass durch die Therapie mit einem ACE-Hemmer ein Angioödem ausgelöst würde (siehe «Kontraindikationen»).

Einige Arzneimittel wie mTOR (mammalian target of rapamycin)-Hemmer, NEP (neutral endopeptidase)-Hemmer oder gewebespezifischer Plasminogenaktivator können das Risiko für ein Angioödem erhöhen, wenn sie zusammen mit einem ACE-Hemmer angewendet werden (siehe «Interaktionen»).

ACE-Inhibitoren, inkl. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, dürfen aufgrund eines Angioödem-Risikos nicht zusammen mit Sacubitril/Valsartan oder Racecadotril verabreicht werden. Bei Patienten, die gleichzeitig eine Therapie mit Sacubitril/Valsartan oder Racecadotril erhalten, kann ein erhöhtes Risiko von Angioödemen bestehen.

Eine Behandlung mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis von Sacubitril/Valsartan eingeleitet werden. Eine Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf frühestens 36 Stunden nach Einnahme der letzten Dosis einer Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg-Therapie eingeleitet werden (siehe «Kontraindikationen» und «Interaktionen»).

Bei Patienten, die Thiazide erhalten, können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten mit oder ohne Allergien oder Asthma in der Anamnese. Unter Thiazidbehandlung wurde eine Verschlimmerung oder Aktivierung des systemischen Lupus erythematodes beobachtet.

Metabolische und endokrine Wirkungen

Die Thiazidtherapie kann die Glukosetoleranz beeinträchtigen. Unter ACE-Hemmern wurden Hypoglykämien beschrieben. Möglicherweise muss die Dosierung von Antidiabetika einschliesslich Insulin neu angepasst werden.

Thiazide können die renale Kalziumexkretion vermindern, und sie können eine intermittierende leichte Erhöhung des Serumkalziums bewirken. Eine ausgeprägte Hyperkalzämie kann auf einem verborgenen Hyperparathyreoidismus beruhen. Thiazide sollten abgesetzt werden, bevor die Parathyreoideafunktion geprüft wird.

Erhöhungen der Cholesterin- und Triglyzeridspiegel können mit einer Diuretikatherapie einhergehen.

Die Thiazidtherapie kann bei gewissen Patienten eine Hyperurikämie und/oder Gicht auslösen. Lisinopril dagegen kann die Harnsäure im Urin erhöhen und vermindert deshalb möglicherweise die hyperurikämische Wirkung des Hydrochlorothiazids.

Desensibilisierung

Bei Patienten, welche ACE-Hemmer einnehmen und sich einer Desensibilisierung (z.B. mit Hymenoptera-Gift) unterziehen, können anaphylaktoide Reaktionen beobachtet werden. Bei den gleichen Patienten verschwanden diese Erscheinungen, wenn die ACE-Hemmer-Therapie zeitweise unterbrochen wurde; bei unbeabsichtigter Reexposition waren sie wieder feststellbar. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg muss daher abgesetzt werden, bevor mit einer Desensibilisierungstherapie begonnen wird. In solchen Fällen darf Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg überdies nicht durch einen Betablocker ersetzt werden. Selten kann es auch nach Insektenstichen zu anaphylaktischen Reaktionen kommen.

Patienten unter Hämodialyse

Die Anwendung von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ist nicht indiziert für Patienten, die wegen Niereninsuffizienz dialysiert werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Bei Patienten, die sich gewissen Hämodialyse-Verfahren unterziehen müssen (z.B mit High-Flux-Membran AN 69; LDL-Apherese mit Dextransulfat) und die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer behandelt worden sind, wurden anaphylaktische Reaktionen beobachtet. Bei diesen Patienten sollten andere Membrantypen oder ein Antihypertonikum einer anderen Substanzklasse in Betracht gezogen werden.

Rasse

ACE-Hemmer rufen bei der schwarzen Bevölkerung häufiger angioneurotische Ödeme herbei, als bei der nicht-schwarzen Bevölkerung.

Kaliumzusätze und kaliumsparende Diuretika

Siehe «Interaktionen».

Husten

Husten wurde im Zusammenhang mit der Anwendung von ACE-Hemmern beobachtet. Charakteristisch ist ein unproduktiver, resistenter Husten, der nach Absetzen der Therapie reversibel ist. Bei der Differentialdiagnose des Hustens sollte die ACE-Hemmer-Therapie berücksichtigt werden.

Nicht-melanozytäre Malignome der Haut

In zwei epidemiologischen Studien auf Basis des dänischen nationalen Krebsregisters wurde ein erhöhtes Risiko für nicht-melanozytäre Malignome der Haut (NMSC) in Form von Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen (BCC und SCC) unter zunehmender kumulativer Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition beobachtet. Die photosensibilisierende Wirkung von HCTZ könnte als potenzieller Mechanismus an der NMSC-Entwicklung beteiligt sein.

Patienten, die HCTZ anwenden, sind über das NMSC-Risiko aufzuklären und anzuweisen, ihre Haut regelmassig auf neue Läsionen zu kontrollieren und jegliche verdächtige Hautveränderungen umgehend zu melden. Den Patienten sind Präventivmassnahmen wie eine begrenzte Sonnenlicht-/UV-Exposition und ein angemessener Sonnenschutz bei Exposition zu empfehlen, um das Hautkrebsrisiko zu minimieren. Verdächtige Hautveränderungen sind umgehend zu untersuchen, gegebenenfalls mittels histologischer Analyse von Biopsien. Bei Patienten mit NMSC in der Vorgeschichte ist die Anwendung von HCTZ möglicherweise zu überdenken (siehe auch Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).

Aderhauterguss (choroidal effusion), akute Myopie und sekundäres Winkelverschlussglaukom

Hydrochlorothiazidhaltige Arzneimittel können eine idiosynkratische Reaktion auslösen, die zu choroidal effusion mit Gesichtsfeldausfall, vorübergehender Myopie und akutem Winkelverschlussglaukom führen kann. Die Symptome schliessen akut auftretende Visusreduktion oder Augenschmerzen ein und treten typischerweise innerhalb von Stunden bis Wochen nach Therapiebeginn auf. Das unbehandelte Winkelschlussglaukom kann zu permanentem Visusverlust führen. Die primäre Therapie besteht im unverzüglichen Absetzen des Arzneimittels. Falls der intraokulare Druck erhöht bleibt, muss eine sofortige medizinische Behandlung oder ein operativer Eingriff erwogen werden. Risikofaktoren für die Entwicklung eines Winkelblockglaukoms können die Anamnese einer Sulfonamid- oder Penicillinallergie sein.

Arzneimittel die das Risiko für ein Angioödem erhöhen können

Die gleichzeitige Behandlung mit ACE-Hemmern und mTOR (mammalian target of rapamycin)-Hemmern (z.B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus), NEP (neutral endopeptidase)-Hemmern (z.B. Racecadotril, Sacubitril) oder gewebespezifischem Plasminogenaktivator (z.B. Alteplase) kann das Risiko für ein Angioödem erhöhen.

Bei gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Inhibitors, inkl. Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg mit Sacubitril/Valsartan oder Racecadotril kann ein erhöhtes Risiko von Angioödemen bestehen (siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Kaliumzusätze, kaliumsparende Mittel oder Kalium enthaltende Ersatzsalze und andere Arzneimittel, die den Kaliumserumspiegel erhöhen können

Der Kaliumverlust wegen des Thiaziddiuretikums wird gewöhnlich durch die kaliumsparende Wirkung von Lisinopril abgeschwächt. Das Serumkalium bleibt in der Regel innerhalb der Norm, obschon in klinischen Studien in einigen Fällen eine Hyperkaliämie aufgetreten ist (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Die Verwendung von Kaliumzusätzen, kaliumsparenden Mitteln oder kaliumhaltigen Salzersatzstoffen und andere Arzneimittel, die den Kaliumserumspiegel erhöhen können (z.B. Heparin, Cotrimoxazol) kann zu einer signifikanten Erhöhung des Serumkaliums führen, besonders bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Wenn die gleichzeitige Verabreichung von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg und eines solchen Mittels angebracht erscheint, sollten diese mit Vorsicht und häufigen Kontrollen des Serumkaliums angewendet werden.

Lithium

Im Allgemeinen sollte Lithium nicht zusammen mit Diuretika oder ACE-Hemmern verabreicht werden. Diuretika und ACE-Hemmer verringern die renale Clearance von Lithium und tragen so zu einem erhöhten Risiko für eine Lithiumtoxiziät bei. Eine gemeinsame Anwendung sollte darum sorgfältig überdacht und die Lithiumspiegel regelmässig überwacht werden.

Gold

Bei Patienten mit einer ACE-Hemmer Therapie wurde häufiger über vasomotorische Reaktionen (Symptome von Erweiterungen der Blutgefässe einschliesslich Wallung, Nausea, Schwindel und Hypotonie, welche sehr schwerwiegend sein können) nach Injektionen von einspritzbarem Gold (z.B. Natriumaurothiomalat) berichtet.

Antihypertensiva

Die Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln kann zu einer Verstärkung der Blutdrucksenkung führen. Ganglienblocker oder Blocker der adrenergen Neuronen dürfen in Kombination mit Lisinopril nur unter strenger Kontrolle des Patienten angewandt werden.

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)

Es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschliesslich eines akuten Nierenversagens) erhöht. Eine duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird deshalb nicht empfohlen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen.

ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

Antidiabetika

Epidemiologische Studien haben darauf hingedeutet, dass die gleichzeitige Verabreichung von ACE-Hemmern und antidiabetischer Arzneimittel (Insuline, orale Antidiabetika) eine verstärkte Senkung des Blutzuckerspiegels mit einem Hypoglykämierisiko verursachen kann. Dieser Effekt scheint häufiger während der ersten Wochen einer gleichzeitigen Therapie sowie bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion aufzutreten.

Begleitmedikation

Indometacin kann die antihypertensive Wirkung von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg herabsetzen.

Bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion kann die gleichzeitige Einnahme von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg und nicht steroidalen Antirheumatika eine Verschlechterung der Nierenfunktion herbeiführen.

Thiazide können die Ansprechbarkeit auf nicht-depolarisierende Muskelrelaxantien (z.B. Tubocurarin) steigern.

Hydrochlorothiazid kann Kaliumverluste verursachen. Dieser Effekt kann durch gleichzeitig verabreichte Substanzen verstärkt werden, die ebenfalls zu Kaliumverlusten und zu Hypokaliämie führen können (z.B. kaliumausschwemmende Diuretika, Laxantien, Amphotericin, Carbenoxolon, Salicylsäure-Derivate).

Digitalis-Glykoside

Eine durch Diuretika verursachte Hypokaliämie macht anfällig für eine potentielle kardiotoxische Wirkung der Digitalis-Glykoside (z.B. increased ventricular irritability).

Antidiabetika (orale Substanzen und Insulin)

Dosisanpassung der antidiabetischen Medikation kann notwendig sein.

Katecholamine (z.B. Adrenalin)

Eine Reduktion der Wirkung von Vasopressoren ist möglich, was deren Anwendung aber nicht verbietet.

Kortikosteroide, ACTH

Verstärkung eines Elektrolytmangels, insbesondere Hypokaliämie.

Die Absorption von Hydrochlorothiazid ist durch Colestipol oder Cholestyramien reduziert.

Vitamin D

Verstärkung des Anstiegs von Serumkalzium.

Diazoxid

Verstärkung des hyperglykämischen Effekts von Diazoxid.

Amantadin

Erhöhung des Risikos unerwünschter Wirkungen von Amantadin.

Antineoplastika (z.B. Methotrexat, Cyclophosphamid)

Verminderung der renalen Ausscheidung von Antineoplastika.

Alkohol, Barbiturate, Narkotika

Verstärkung der orthostatischen Hypotonie.

Cyclosporin

Erhöhung des Risikos einer Hyperurikämie und gichtartiger Komplikationen.

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft ist Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg kontraindiziert. Ist eine Schwangerschaft geplant oder bestätigt, sollte so schnell wie möglich eine alternative Behandlung initiiert werden.

Lisinopril

Es gibt keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Es gibt eine limitierte Anzahl Fälle von Lisinopril-Exposition während dem ersten Trimester, die nicht mit den unter «Fetotoxizität» beschriebenen Malformationen einhergingen.

Eine retrospektive epidemiologische Studie wies darauf hin, dass eine mütterliche Exposition mit einem ACE-Hemmer während des ersten Trimesters der Schwangerschaft zu einem erhöhten Risiko von Fehlbildungen führen kann, insbesondere der Herz- und Gefässsysteme und des Zentralen Nervensystems.

Alle Neugeborenen sollen nach Exposition in utero sorgfältig auf genügende Harnausscheidung, Hyperkaliämie und Blutdruck untersucht werden. Nötigenfalls müssen angebrachte medizinische Massnahmen ergriffen werden, wie z.B. Rehydrierung oder Dialyse, um den ACE-Hemmer aus dem Kreislauf zu entfernen.

Hydrochlorothiazid

Die Anwendung von Diuretika bei im Übrigen gesunden Schwangeren wird nicht empfohlen und setzt die Mutter resp. das Kind unnötigen Gefahren aus, einschliesslich fetalem und neonatalem Ikterus, Thrombozytopenie und möglicherweise anderen Nebenwirkungen, die beim Erwachsenen auftreten.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Lisinopril beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird. Lisinopril wird bei Ratten in die Muttermilch ausgeschieden. Thiazide erscheinen in der Muttermilch.

Während der Anwendung von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg soll nicht gestillt werden.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg hat einen geringen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, da Schwindel und Müdigkeit auftreten können. Dies gilt vor allem zu Beginn der Behandlung sowie bei gleichzeitigem Genuss von Alkohol.

In klinischen Studien waren unerwünschte Wirkungen gewöhnlich vorübergehender Natur und führten selten zu Therapieabbruch. Die beobachteten Nebenwirkungen beschränken sich auf solche, die bereits mit Lisinopril oder Hydrochlorothiazid beschrieben wurden.

Folgende Häufigkeitsangaben werden verwendet:

Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Häufig trat Schwindel auf, der im Allgemeinen auf eine Dosisreduktion ansprach und selten zum Abbruch der Behandlung führte.

Während der Behandlung mit Lisinopril/Hydrochlorothiazid 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril/Hydrochlorothiazid 10 mg/12,5 mg wurden die folgenden unerwünschten Wirkungen beobachtet:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig: verminderter Hämoglobinwert.

Gelegentlich: verminderter Hämatokritwert.

Selten: Anämie, erhöhtes Serumbilirubin.

Sehr selten: Knochenmarkdepression, Thrombozytopenie, Leukopenie, Agranulozytose, hämolytische Anämie.

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt: anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktion.

Endokrine Erkrankungen

Selten: Unangemessene Sekretion des antidiuretischen Hormons

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Gicht.

Selten: Hyperglykämie, Hypokaliämie, Hyperurikämie, Hyperkaliämie.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Depressive Symptome.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesie.

Selten: Störungen des Geruchsinnes.

Gefässerkrankungen

Häufig: Hypotonie einschliesslich orthostatische Hypotonie, Synkopen.

Gelegentlich: Palpitationen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: trockener Husten.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen.

Gelegentlich: Mundtrockenheit.

Selten: Pankreatitis.

Sehr selten: intestinales Angioödem.

Leber- und Gallenerkrankungen

Häufig: erhöhte Leberenzyme.

Sehr selten: hepatozelluläre oder cholestatische Hepatits, Gelbsucht, Leberversagen.

Sehr selten wurde berichtet, dass sich bei einigen Patienten das unerwünschte Auftreten einer Hepatitis zu einem Leberversagen weiterentwickelte. Patienten unter Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, die eine Gelbsucht entwickeln oder die eine markante Erhöhung der Leberenzyme aufweisen, sollen die Therapie mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg abbrechen und eine angemessene medizinische Betreuung erhalten.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Häufig: Exanthem.

Gelegentlich: angioneurotisches Ödem von Gesicht, Extremitäten, Lippen, Zunge, Glottis und/oder Larynx (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelkrämpfe.

Selten: Muskelschwäche.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: erhöhte Harnstoffspiegel im Blut, erhöhtes Serumkreatinin.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Häufig: Impotenz.

Allgemeine Erkrankungen

Häufig: Müdigkeit, Asthenie.

Gelegentlich: Brustschmerzen.

Ein Komplex von Symptomen, welcher einzeln oder in Kombination Fieber, Vaskulitis, Myalgie, Arthralgie/Arthritis, positive antinukleäre Antikörper, erhöhte Erythrozytensedimentation, Eosinophilie und Leukozytose einschliessen kann, wurde beschrieben. Hautausschläge, Lichtempfindlichkeit oder andere dermatologische Manifestationen können ebenfalls auftreten.

Zusätzliche unerwünschte Wirkungen, die mit den Monosubstanzen, jedoch nicht mit dem Kombinationsprodukt aufgetreten sind, und möglicherweise auch unerwünschte Wirkungen von Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sein können:

Lisinopril

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Neutropenie.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Anorexie.

Selten: Hyponatriämie.

Sehr selten: Hypoglykämie.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Stimmungsschwankungen, Depression, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Halluzinationen.

Selten: Verwirrtheit.

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich: Vertigo, Geschmacksstörungen.

Selten: Synkope.

Gefässerkrankungen

Häufig: Rhythmusstörungen.

Gelegentlich: Myokardinfarkt oder zerebrovaskulärer Insult, möglicherweise als Folge übermässiger Hypotonie bei Hochrisikopatienten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Tachykardie, Angina pectoris.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich: Rhinitis, Dyspnoe, Halsentzündung und Heiserkeit, Bronchitis

Selten: Pneumonie.

Sehr selten: Bronchospasmus, Sinusitis.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich: Abdominalschmerzen, Verdauungsstörungen wie Dyspepsie.

Selten: Verstopfung.

Sehr selten: Stomatitis.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Gelegentlich: Pruritus.

Selten: Urticaria, Alopezie, Psoriasis.

Sehr selten: Diaphorese, Pemphigus, toxisch epidermale Nekrolyse, Stevens Johnson Syndrom, Erythema multiforme, Dermatitis exfoliativa, kutanes Pseudolymphom.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Nierenstörungen.

Selten: Urämie, akutes Nierenversagen.

Sehr selten: Oligurie/Anurie.

Hydrochlorothiazid

Gutartige, boesartige und nicht spezifizierte Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)

Nicht bekannt: Nicht-melanozytäre Malignome der Haut [NMSC] (Basalzellkarzinom [BCC] und Plattenepithelkarzinom [SCC]).

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: aplastische Anämie.

Es wurde auch über Purpura berichtet.

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten: anaphylaktoide Reaktionen.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Anorexie, Glukosurie, Elektrolytstörungen einschliesslich Hyponatriämie.

Psychiatrische Erkrankungen

Unruhe.

Erkrankungen des Nervensystems

Vertigo.

Augenerkrankungen

Gelegentlich: verschwommenes Sehen.

Es wurde auch über Gelbsehen berichtet.

Nicht bekannt: akute Myopie, akutes Engwinkelglaukom, Aderhauterguss (Choroidal effusion).

Gefässerkrankungen

Nekrotisierende Angiitis.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr selten: respiatorischer Notfall mit Pneumonitis und Lungenödem.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich: Obstipation.

Es wurde auch über Magenirritation und Speicheldrüsenentzündung berichtet.

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Intrahepatischer cholestatischer Ikterus.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Gelegentlich: Photosensibilität, Urticaria.

Selten: systemischer Lupus erythematodes, kutaner Lupus erythematodes.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Nierenfunktionsstörungen.

Sehr selten: Nierenversagen, interstitielle Nephritis.

Allgemeine Erkrankungen

Fieber.

Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen

Nicht-melanozytäre Malignome der Haut (BCC und SCC)

Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet (siehe auch Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Zur Behandlung einer Überdosierung durch Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg stehen keine Informationen zur Verfügung. Die Therapie ist symptomatisch und stützend. Die Behandlung mit Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sollte unterbrochen und der Patient sorgfältig überwacht werden. Allfällige therapeutische Massnahmen richten sich nach dem Schweregrad der auftretenden Symptome. Auf jeden Fall sollte man versuchen, die Absorption zu verhindern und die Elimination zu beschleunigen.

Lisinopril

Die wahrscheinlichsten Symptome einer Überdosierung mit Lisinopril wären Hypotonie, Elektrolytstörungen und Niereninsuffizienz. Falls eine schwerwiegende Hypotonie auftritt, sollte der Patient schockgelagert werden und eine intravenöse Kochsalzlösung möglichst schnell verabreicht werden. Eine Behandlung mit Angiotensin II (falls verfügbar) sollte in Erwägung gezogen werden. ACE-Hemmer können mittels Hämodialyse aus dem Kreislauf entfernt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Verwendung einer «High-Flux» Membran aus Polyacrylnitril vermieden werden sollte. Serumelektrolyte und Kreatininwerte sollten regelmässig kontrolliert werden.

Hydrochlorothiazid

Die häufigsten Zeichen und Symptome einer Überdosierung mit Hydrochlorothiazid werden durch den Elektrolytverlust (Hypokaliämie, Hypochlorämie, Hyponatriämie) und die Dehydrierung infolge übermässiger Diurese verursacht. Falls gleichzeitig Digitalis verabreicht wird, kann eine Hypokaliämie zu Herzrhythmusstörungen führen.

ATC-Code

C09BA03

Wirkungsmechanismus

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg bzw. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ist eine Kombination eines Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmers (Lisinopril) und eines Thiazid-Diuretikums (Hydrochlorothiazid). Beide Komponenten ergänzen sich in ihrem Wirkmechanismus und üben einen additiven antihypertensiven Effekt aus.

Lisinopril ist ein Peptidyldipeptidase-Hemmer. Es hemmt das Angiotensin-Converting-Enzym (ACE), welches die Umformung von Angiotensin I in Angiotensin II, einem vasokonstriktorisch wirksamen Peptid, katalysiert. Angiotensin II stimuliert auch die Aldosteronsekretion in der Nebennierenrinde. Die Hemmung des ACE führt zu einer tieferen Angiotensin-II-Konzentration, was eine Vasodilatation und eine verminderte Aldosteronsekretion hervorruft. Letzteres resultiert in einem Anstieg des Serumkaliums.

Obwohl angenommen wird, dass Lisinopril den Blutdruck in erster Linie durch die Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems senkt, konnte auch eine antihypertensive Wirkung bei Hypertonikern mit tiefen Renin-Werten festgestellt werden. ACE ist identisch mit der Kininase II, einem Enzym welches Bradykinin abbaut. Es ist noch nicht geklärt, ob erhöhte Konzentrationen des Bradykinins, eines potenten vasodilatatorisch wirksamen Peptids, für die therapeutische Wirkung von Lisinopril mitverantwortlich sind.

ACE-Hemmer zeigen bei schwarzen hypertensiven Patienten einen geringeren Effekt auf die Blutdrucksenkung, als bei nicht schwarzen Patienten.

Hydrochlorothiazid ist ein diuretischer und antihypertensiver Wirkstoff. Es wirkt auf die Elektrolytreabsorption im distalen Nierentubulus und erhöht die Natrium- und Chloridausscheidung zu gleichen Teilen. Die Natriumausscheidung kann mit einem Verlust von Kalium und Bicarbonat einhergehen. Der Mechanismus der antihypertensiven Wirkung von Thiaziden ist noch nicht geklärt. Thiazide beeinflussen üblicherweise den normalen Blutdruck nicht.

Nicht-melanozytäre Malignome der Haut (NMSC)

Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet. Eine Studie schloss eine Population aus 71'553 BCC-Fällen und 8'629 SCC-Fällen sowie 1'430'883 bzw. 172'462 entsprechenden Kontrollen ein. Eine starke HCTZ-Exposition (kumulative Dosis ≥50'000 mg) war mit einer bereinigten Odds Ratio (OR) von 1,29 (95%-KI: 1,23-1,35) für BCC und bzw. 3,98 (95%-KI: 3,68-4,31) für SSC assoziiert. Eine eindeutige kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde sowohl für BCC als auch für SSC beobachtet. Eine weitere Studie ergab einen möglichen Zusammenhang zwischen HCTZ-Exposition und Lippenkarzinom (SCC): 633 Fälle von Lippenkarzinomen wurden mit 63'067 entsprechenden Kontrollen mittels der «Risk Set Sampling»-Strategie verglichen. Eine kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde mit einem Anstieg der bereinigten OR von 2,1 (95%-KI: 1,7-2,6) auf 3,9 (95%-KI: 3,0-4,9) bei hoher kumulativer Dosis (≥25'000 mg) und auf 7,7 (95%-KI: 5,7-10,5) bei der höchsten kumulativen Dosis gezeigt (≥100'000 mg). (Siehe auch Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Pharmakodynamik

Siehe auch unter «Wirkungsmechanismus».

Klinische Wirksamkeit

Siehe auch unter «Wirkungsmechanismus».

Die gleichzeitige Verabreichung von Lisinopril und Hydrochlorothiazid hat einen geringen oder keinen Einfluss auf die Bioverfügbarkeit dieser Substanzen. Die Kombinationstablette ist bioäquivalent zur gleichzeitigen Verabreichung der Einzelsubstanzen.

Lisinopril

Absorption

Nach der oralen Verabreichung von Lisinopril wurden maximale Serumkonzentrationen innerhalb ca. 7 Stunden erreicht. Bei Patienten mit akutem Herzinfarkt werden die maximalen Serumkonzentrationen tendenziell etwas später erreicht. Aufgrund der im Urin wiedergefundenen Substanzmengen beträgt die relative Absorption von Lisinopril rund 25% mit einer interindividuellen Variabilität von 6-60% bei allen untersuchten Dosen (5-80 mg). Die absolute Bioverfügbarkeit ist bei Patienten mit Herzinsuffizienz im Vergleich zu Herzgesunden um ungefähr 13% reduziert (ca. 16% im Vergleich zu ca. 29%). Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Resorption im Gastrointestinaltrakt.

Distribution

Eine Bindung von Lisinopril an andere Plasmaproteine als das ACE wurde nicht festgestellt. Studien an Ratten haben gezeigt, dass Lisinopril die Blut-Hirn-Schranke in geringem Masse passiert. Humandaten liegen nicht vor.

Metabolismus

Lisinopril wird nicht metabolisiert.

Elimination

Lisinopril wird vollständig und unverändert im Urin ausgeschieden. Nach mehrfachen Dosen berechnet sich die effektive Kumulations-Halbwertszeit auf 12,6 Stunden. Bei Gesunden beträgt die Lisinopril-Clearance rund 50 ml/min. Der Abfall der Serumkonzentrationen weist eine verlängerte Terminalphase auf, welche jedoch nicht zu einer Kumulierung führt. Diese Terminalphase spiegelt die wahrscheinlich gesättigte Bindung an das ACE wider und ist nicht dosisabhängig.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Nierenfunktionsstörungen

Bei einer verminderten Nierenfunktion nimmt die Elimination des Lisinoprils ab, da es renal ausgeschieden wird. Dies wird jedoch erst dann klinisch relevant, wenn die glomeruläre Filtrationsrate unter 30 ml/min abfällt.

Bei einer Kreatininclearance von 30-80 ml/min. war die mittlere AUC um nur 13% erhöht, während bei einer Kreatininclearance von 5-30 ml/min. die mittlere AUC 4-5 mal erhöht war.

Lisinopril kann mittels Dialyse aus dem Kreislauf entfernt werden. Während einer 4-stündigen Hämodialyse sind die Lisinopril konzentrationen im Durchschnitt um 50% gesunken, mit einer Dialysen-Clearance zwischen 40 und 55 ml/min.

Leberfunktionsstörungen

Eine verminderte Leberfunktion bei zirrhotischen Patienten resultierte in einer verminderten Absorption von Lisinopril (ungefähr 30%, bestimmt durch Wiederfindung im Urin). Wegen der erniedrigten Clearance ist jedoch die Exposition um ungefähr 50% erhöht, verglichen mit gesunden Patienten.

Herzinsuffizienz

Patienten mit Herzinsuffizienz haben eine grössere Lisinopril-Exposition als Gesunde (im Durchschnitt ist die AUC um 125% erhöht), aber basierend auf der Urin-Wiederfindungsrate von Lisinopril ist die Absorption im Vergleich zu Herzgesunden um ungefähr 13% reduziert (ca. 16% im Vergleich zu ca. 29%).

Ältere Patienten

Ältere Patienten (65 Jahre und älter) haben höhere Blutspiegel und höhere AUC-Werte als jüngere Patienten.

Hydrochlorothiazid

Absorption

Wenn die Plasmaspiegel mindestens 24 Stunden lang verfolgt wurden, ergaben sich Plasmahalbwertszeiten zwischen 5,6 und 14,8 Stunden. Hydrochlorothiazid passiert die Plazentaschranke, nicht aber die Blut-Hirn-Schranke.

Distribution

Siehe auch unter «Absorption».

Metabolismus

Hydrochlorothiazid wird nicht metabolisiert.

Elimination

Hydrochlorothiazid wird rasch durch die Nieren eliminiert. Nach oraler Verabreichung von Hydrochlorothiazid setzt die Diurese nach 2 Stunden ein, erreicht ein Maximum nach ungefähr 4 Stunden und hält für 6-12 Stunden an. Mindestens 61% der oralen Dosis werden innert 24 Stunden unverändert ausgeschieden.

Kombination Lisinopril/Hydrochlorothiazid

Mutagenität

Lisinopril und Hydrochlorothiazid zeigten in einer ausreichenden in vitro und in vivo Prüfung sowohl einzeln als auch in der Kombination keine relevanten mutagenen Wirkungen.

Lisinopril

Präklinische Daten basierend auf konventionellen Studien (allgemeine Pharmakologie, Toxizität nach wiederholter Verabreichung, Genotoxizität, Kanzerogenität) zeigten keine speziellen Risiken für den Menschen.

Es wurde gezeigt, dass die Klasse der ACE-Hemmer unerwünschte Wirkungen auf die späte fetale Entwicklung hervorrufen kann. Dies kann zu fetalem Tod und congenitalen Fehlbildungen, die vor allem den Schädel betreffen, führen. Es wurde auch über Fetotoxizität, intrauterine Wachstumsverzögerung und offenen Ductus arteriosus berichtet. Diese Entwicklungsanomalien scheinen zum einen Teil auf eine direkte Wirkung der ACE-Hemmer auf das fetale Renin-Angiotensin-System und zum anderen Teil auf eine Ischämie (basierend auf einer mütterlichen Hypotonie, einem erniedrigten Blutfluss zwischen Fetus und Plazenta sowie einer erniedrigten Zufuhr von Sauerstoff resp. Nährstoffen zum Fetus) zurückzuführen sein.

Hydrochlorothiazid

Untersuchungen zur Kanzerogenität (in vivo) und zur Mutagenität (in vivo und in vitro) verliefen alle negativ.

Hydrochlorothiazid passiert im Tierversuch die Plazentaschranke. Untersuchungen an drei Tierarten (Ratte, Maus, Kaninchen) ergaben keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung. Bei der Exposition in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft kann bei Neugeborenen eine Thrombozytopenie ausgelöst werden. Auswirkungen von Störungen des Elektrolyt-Haushaltes der Schwangeren auf den Fetus sowie eine verminderte Plazentadurchblutung sind möglich.

Inkompatibilitäten

«High-Flux» Dialyse-Filter: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

In der verschlossenen Originalpackung, nicht über 30 °C, vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Teilbarkeit der Tabletten

Die Dosierung einer halben Lisinopril HCT Zentiva 20/12,5 mg Tablette entspricht nicht einer ganzen Lisinopril HCT Zentiva 10/12,5 mg Tablette (anderes Massenverhältnis zwischen Lisinopril und Hydrochlorothiazid).

56901 (Swissmedic).

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Juli 2020.

Principes actifs

Lisinoprilum ut Lisinoprilum dihydricum et Hydrochlorothiazidum.

Excipients

Mannitolum (E 421), Calcii hydrogenophosphas dihydricus, Maydis amylum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesii stearas

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg: 1 comprimé blanc avec entaille de rupture, sécable contient Lisinoprilum 20 mg (ut Lisinoprilum dihydricum) et 12,5 mg Hydrochlorothiazidum.

Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg: 1 comprimé blanc avec entaille de rupture, sécable contient Lisinoprilum 10 mg (ut Lisinoprilum dihydricum) et 12,5 mg Hydrochlorothiazidum.

Hypertension essentielle chez les patients nécessitant un traitement combiné.

Posologie usuelle

Initialement, on administre un comprimé de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg une fois par jour ou, dans les cas moins sévères, un comprimé de Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg une fois par jour. Comme avec tous les médicaments administrés une fois par jour, Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg devrait être pris dans la mesure du possible chaque jour à la même heure. La prise de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg peut se faire indépendamment des repas. Si l'effet thérapeutique souhaité n'est pas atteint au bout de 2-4 semaines, la posologie peut être augmentée à 2 comprimés de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg une fois par jour.

Instructions posologiques particulières

Patients présentant des troubles de la fonction rénale

En cas de limitation de la fonction rénale, les thiazides peuvent ne pas convenir comme diurétiques; si la clairance de la créatinine est égale ou inférieure à 30 ml/min (insuffisance rénale modérée ou sévère), ils sont inefficaces. Ne pas administrer Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg comme traitement initial chez les insuffisants rénaux. Chez les patients ayant une clairance de la créatinine comprise entre 30 et 80 ml/min, Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sera administré uniquement si l'ajustement de la posologie des deux composantes seules a prouvé la nécessité du dosage contenu dans les comprimés associant les deux principes actifs.

En cas d'insuffisance rénale légère, la dose initiale de lisinopril recommandée en monothérapie est de 5 à 10 mg.

Posologie sous traitement diurétique

Après le début du traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, une hypotension symptomatique peut survenir, surtout chez les patients présentant une hypovolémie ou une hyponatrémie due à un traitement diurétique préalable. La prudence est donc de mise en cas de déplétion volémique et/ou sodique. Il faudra arrêter l'administration du diurétique 2 à 3 jours avant le début du traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg. Si cela est impossible, il faudra administrer initialement le lisinopril en monothérapie, à la dose de 5 mg.

Enfants et adolescents

La sécurité et l'efficacité de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg n'ont pas été prouvées chez l'enfant et l'adolescent.

Patients âgés

Dans les études cliniques, l'efficacité et la tolérance du lisinopril et de l'hydrochlorothiazide administrés simultanément ont été comparables chez les hypertendus âgés et plus jeunes. Chez les hypertendus de plus de 65 ans, le lisinopril, utilisé à raison de 20 à 80 mg par jour, a été aussi efficace que chez les patients plus jeunes.

Anurie.

Hypersensibilité à l'un des principes actifs ou à l'un des excipients. Hypersensibilité aux sulfamides.

Patients présentant un œdème angioneurotique héréditaire ou idiopathique ou patients ayant développé une réaction anaphylactique/anaphylactoïde ou un œdème angioneurotique au cours d'un traitement antérieur avec un inhibiteur de l'ECA ou un antagoniste des récepteurs de l'angiotensine II.

Pendant la grossesse (voir «Grossesse/Allaitement»).

L'utilisation concomitante d'inhibiteurs de l'ECA ou d'antagonistes des récepteurs de l'angiotensine II et de médicaments contenant de l'aliskirène est contre-indiquée chez les patients diabétiques ou insuffisants rénaux (DFG <60 ml/min/1,73 m2).

Les inhibiteurs de l'ECA, y compris Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, en association avec sacubitril/valsartan ou le racécadotril, sont contre-indiqués en raison d'un risque accru d'angio-œdèmes (voir «Mises en garde et précautions» et «Interactions»).

Hypotension, déficits électrolytiques et hypovolémie

Comme avec tout traitement antihypertenseur, une hypotension symptomatique est possible chez certains patients. Ce phénomène n'a été que rarement observé en cas d'hypertension non compliquée, mais il risque de se produire plus fréquemment en présence de troubles de l'équilibre électrolytique, c.-à-d. en cas d'hypovolémie, d'hyponatrémie, d'alcalose hypochlorémique, d'hypomagnésémie ou d'hypokaliémie, toutes anomalies qui peuvent survenir après un traitement diurétique antérieur, en cas de régime hyposodé, sous dialyse ou en cas de diarrhée/de vomissements intercurrents. Chez ces patients, il faudra contrôler les électrolytes sériques à des intervalles appropriés. Une hypotension a également été observée dans les cas d'insuffisance cardiaque avec ou sans perturbation de la fonction rénale.

Lorsque les patients atteints de cardiopathie ischémique ou d'artériosclérose cérébrale doivent être traités, il faudra être particulièrement prudent étant donné qu'une diminution tensionnelle excessive risquerait de provoquer un infarctus du myocarde ou un accident vasculaire cérébral.

Chez les patients présentant un risque accru d'hypotension symptomatique, l'instauration du traitement et chaque ajustement posologique auront lieu sous surveillance médicale stricte. En cas d'insuffisance cardiaque coexistante sévère et d'hypertension maligne, il faudra hospitaliser le patient pour l'instauration du traitement et lors de chaque ajustement posologique.

Si une hypotension apparaît, allonger le patient et, au besoin, lui administrer une solutiuon physiologique isotonique par voie intraveineuse. Une réaction d'hypotension transitoire ne constitue toutefois pas une contre-indication à la poursuite du traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg. Après normalisation de la volémie et de la pression, il est possible de reprendre le traitement à posologie réduite ou de donner l'une de ses deux composantes en monothérapie, à posologie adéquate.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne devrait être administré qu'avec prudence chez les patients présentant une sténose aortique ou une cardiomyopathie hypertrophique.

«Double blocage» du système rénine-angiotensine-aldostérone

Voir rubrique «Interactions».

Chirurgie/anesthésie

Lors d'interventions chirurgicales majeures ou pendant une anesthésie par des produits provoquant une hypotension, Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg peut bloquer la formation d'angiotensine II secondaire à la libération compensatrice de rénine. Si une hypotension se manifeste que l'on suspecte reposer sur ce mécanisme, on pourra la corriger par une expansion volumique.

Insuffisance rénale

En cas de limitation de la fonction rénale, les thiazides peuvent ne pas convenir comme diurétiques; si la clairance de la créatinine est égale ou inférieure à 30 ml/min (insuffisance rénale modérée ou sévère), ils sont inefficaces.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne convient pas pour le traitement initial des patients insuffisants rénaux. Chez les patients ayant une clairance de la créatinine comprise entre 30 et 80 ml/min, Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sera administré uniquement si l'ajustement de la posologie des deux composantes seules a prouvé la nécessité du dosage contenu dans les comprimés associant les deux principes actifs (voir «Posologie en cas d'insuffisance rénale»).

Chez certains patients présentant une sténose bilatérale des artères rénales ou une sténose de l'artère d'un rein unique et traités par un inhibiteur de l'ECA, des augmentations de l'urée sanguine et de la créatinine sérique ont été observées. Ces augmentations se sont toutefois avérées réversibles après l'arrêt du traitement. Une telle évolution est particulièrement probable chez les patients souffrant d'insuffisance rénale. Chez les patients qui présentent en plus une hypertension rénovasculaire, le danger d'une hypotension sévère ou d'une insuffisance rénale est accru. Chez ces patients, le début du traitement doit être effectué avec des doses faibles, sous surveillance médicale stricte et avec un ajustement minutieux de la dose. Comme un traitement diurétique peut représenter une charge supplémentaire, ces médicaments devront être arrêtés. La fonction rénale doit être surveillée pendant les premières semaines de traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg.

Chez quelques hypertendus qui ne présentaient aucun signe de lésion rénale préexistante, des augmentations généralement minimes et transitoires de l'urée sanguine et du taux sérique de créatinine ont été observées après l'administration simultanée de lisinopril et d'un diurétique. Si un tel phénomène survient sous traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, il faudra suspendre le traitement combiné. Le traitement pourra être repris à posologie réduite ou chacune des composantes pourra être administrée en monothérapie, à posologie adéquate.

Maladies hépatiques

En cas de limitation de la fonction hépatique ou de maladie hépatique évolutive, il faudra utiliser les thiazides avec prudence, étant donné que des modifications même légères de l'équilibre hydro-électrolytique peuvent déclencher un coma hépatique.

Hypersensibilité/œdème angioneurotique

Chez des patients traités par des inhibiteurs de l'ECA – y compris Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg – on a observé occasionnellement un œdème angioneurotique du visage, des extrémités, des lèvres, de la langue, de la glotte et/ou du larynx. Ces œdèmes peuvent apparaître à tout moment durant le traitement. Dans pareils cas, cesser immédiatement l'administration de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg et placer le patient sous surveillance étroite jusqu'à disparition de l'œdème. Même lors de gonflements limités à la langue (sans dyspnée), une observation prolongée peut être nécessaire dans certains cas car le traitement par des antihistaminiques et des corticostéroïdes peut s'avérer insuffisant.

Dans des cas très rares, des décès suite à un angio-œdème au niveau du larynx ou de la langue ont été rapportés. Il est probable que les patients dont la langue, la glotte ou le larynx sont touchés, développent une obstruction des voies respiratoires, en particulier ceux présentant des antécédents d'intervention chirurgicale au niveau des voies respiratoires. Dans de tels cas, instaurer immédiatement un traitement d'urgence. Ce traitement peut inclure l'administration d'adrénaline et/ou le dégagement des voies aériennes.

Le patient doit être sous surveillance médicale stricte (éventuellement hospitalisation) jusqu'à la disparition complète et définitive des symptômes.

Les inhibiteurs de l'ECA provoquent plus souvent un œdème angioneurotique chez les patients de couleur noire que chez les patients de couleur non noire.

Les patients ayant des antécédents d'angio-œdème sans relation avec un traitement par un inhibiteur de l'ECA peuvent présenter un risque accru d'angio-œdème déclenché par un inhibiteur de l'ECA (voir «Contre-indications»).

Certains médicaments comme les inhibiteurs de mTOR (mammalian target of rapamycin), les inhibiteurs de la NEP (endopeptidase neutre) ou l'activateur tissulaire du plasminogène peuvent accroître le risque d'angio-œdème lorsqu'ils sont pris en même temps qu'un inhibiteur de l'ECA (voir «Interactions»). En raison d'un risque d'angio-œdèmes, les inhibiteurs de l'ECA, y compris Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, ne doivent pas être administrés concomitamment avec le sacubitril/valsartan ou le racécadotril. Chez les patients qui reçoivent un traitement concomitant par sacubitril/valsartan ou racécadotril, un risque accru d'angio-œdèmes peut exister. Un traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne doit être instauré au plus tôt que 36 heures après la dernière dose de sacubitril/valsartan. Un traitement par sacubitril/valsartan ne doit être instauré au plus tôt que 36 heures après la prise de la dernière dose d'un traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg (voir «Contre-indications» et «Interactions»).

Sous traitement thiazidique, des réactions d'hypersensibilité sont possibles, que le patient présente ou non des antécédents d'allergie ou d'asthme. Des cas d'exacerbation ou d'activation d'un lupus érythémateux systémique ont été observés sous thiazides.

Effets métaboliques et endocriniens

Les thiazides peuvent perturber la tolérance au glucose. On a rapporté des hypoglycémies lors d'un traitement par inhibiteur de l'ECA. Il peut s'avérer nécessaire de réajuster la posologie des antidiabétiques, y compris celle de l'insuline.

Les thiazides peuvent diminuer l'excrétion rénale de calcium et provoquer une augmentation légère et intermittente du taux sérique de calcium. Une hypercalcémie importante peut être due à une hyperparathyroïdie masquée. Arrêter l'administration des thiazides avant de procéder à des explorations de la fonction parathyroïdienne.

Un traitement diurétique peut provoquer des augmentations des taux de cholestérol et de triglycérides.

Chez certains patients, un traitement thiazidique peut provoquer une hyperuricémie et/ou une goutte. En revanche, le lisinopril peut augmenter l'excrétion urinaire d'acide urique et atténue vraisemblablement ainsi l'effet hyperuricémiant de l'hydrochlorothiazide.

Désensibilisation

Des réactions anaphylactoïdes sont possibles chez les patients qui prennent des inhibiteurs de l'ECA pendant un traitement de désensibilisation (par ex. avec du venin d'hyménoptères). Chez les mêmes patients, ces phénomènes ont disparu lors de la suspension temporaire du traitement par l'inhibiteur de l'ECA et ont réapparu lors d'une réexposition accidentelle. En conséquence, l'administration de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg sera interrompue avant d'entreprendre un traitement de désensibilisation. De plus, dans ces cas, Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg ne sera pas remplacé par un bêtabloquant. Dans de rares cas, on peut également noter des réactions anaphylactiques après des piqûres d'insectes.

Patients sous hémodialyse

L'utilisation de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg n'est pas indiquée chez les patients dialysés en raison d'une insuffisance rénale (voir «Posologie/Mode d'emploi»).

Des réactions anaphylactiques ont été observées chez les patients soumis à certains procédés d'hémodialyse (par ex. avec les membranes «High-Flux» AN69®; la LDL-aphérèse sur sulfate de dextran) et traités simultanément par un inhibiteur de l'ECA. Il convient, chez ces patients, d'employer un autre type de membrane, ou de prendre en considération un antihypertenseur d'une autre classe de substance.

Race

Les inhibiteurs de l'ECA provoquent plus souvent un œdème angioneurotique chez les patients de couleur noire que chez les patients de couleur non noire.

Suppléments de potassium et diurétiques d'épargne potassique

Voir «Interactions».

Toux

Une toux a été observée et mise en rapport avec l'administration d'inhibiteurs de l'ECA. Il s'agit typiquement d'une toux non productive et réfractaire qui est réversible après l'arrêt du traitement. Lors du diagnostic différentiel de cette toux, il faudra penser au traitement par les inhibiteurs de l'ECA.

Cancers de la peau non-mélanome

Dans deux études épidémiologiques basées sur le registre national danois du cancer, un risque accru de cancer de la peau non-mélanome (CPNM) sous forme de carcinome basocellulaire et de carcinome spinocellulaire (CBC et CSC) a été observé lors de l'exposition à des doses cumulatives croissantes d'hydrochlorothiazide (HCTZ). L'effet de photosensibilisation de l'HCTZ pourrait participer au développement du CPNM en tant que mécanisme potentiel.

Les patients prenant de l'HCTZ doivent être informés du risque de CPNM et de la nécessité de vérifier régulièrement l'état de leur peau afin de détecter toute nouvelle lésion et de signaler toute lésion cutanée suspecte. Afin de réduire le risque de cancer de la peau, des mesures préventives seront conseillées aux patients, par exemple limiter l'exposition au soleil et aux rayons UV et appliquer une protection adéquate en cas d'exposition solaire. Les lésions cutanées suspectes doivent être immédiatement examinées, éventuellement à l'aide d'une analyse histologique de biopsies. L'utilisation d'HCTZ doit éventuellement être reconsidérée chez les patients avec antécédent de CPNM (voir également la rubrique «Effets indésirables»).

Épanchement choroïdien (choroidal effusion), myopie aiguë et glaucome secondaire à angle fermé

Les médicaments contenant de l'hydrochlorothiazide peuvent déclencher une réaction idiosyncrasique pouvant entraîner un épanchement choroïdien accompagné d'une perte du champ visuel, d'une myopie transitoire et d'un glaucome aigu à angle fermé. Les symptômes incluent une diminution de l'acuité visuelle survenant de manière aiguë ou des douleurs oculaires et surviennent typiquement dans les heures ou les semaines qui suivent le début du traitement. Un glaucome à angle fermé non traité peut entraîner une perte permanente de l'acuité visuelle. Le traitement de premier recours consiste en l'arrêt immédiat du médicament. Si la pression intraoculaire reste élevée, un traitement médical immédiat ou une intervention chirurgicale doivent être envisagés. Des antécédents d'allergie aux sulfamides ou aux pénicillines peuvent constituer un facteur de risque de développement d'un glaucome à angle fermé.

Médicaments pouvant accroître le risque d'angio-œdème

Le traitement concomitant par des inhibiteurs de l'ECA et des inhibiteurs de mTOR (mammalian target of rapamycin) (par ex. temsirolimus, sirolimus, évérolimus), des inhibiteurs de la NEP (endopeptidase neutre) (par ex. racécadotril, sacubitril) ou un activateur tissulaire du plasminogène (par ex. altéplase) peut accroître le risque d'angio-œdème.

Lors de l'utilisation concomitante d'un inhibiteur de l'ECA, y compris Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg, avec le sacubitril/valsartan ou le racécadotril, un risque accru d'angio-œdèmes peut exister (voir «Contre-indications» et «Mises en garde et précautions»)

Suppléments de potassium, médicaments d'épargne potassique ou sels de substitution contenant du potassium et d'autres médicaments susceptibles d'augmenter le taux sérique de potassium

En général, la déperdition de potassium induite par le diurétique thiazidique est atténuée par l'effet d'épargne potassique du lisinopril. Le taux sérique de potassium reste habituellement compris dans la fourchette normale (voir «Effets indésirables»), bien que quelques cas d'hyperkaliémie soient apparus dans les études cliniques.

L'administration de suppléments de potassium, de médicaments d'épargne potassique ou de sels de substitution contenant du potassium et d'autres médicaments susceptibles d'augmenter le taux sérique de potassium (par exemple l'héparine, le cotrimoxazole) peut provoquer une augmentation significative du taux sérique de potassium, notamment en cas de limitation de la fonction rénale. Lorsque l'utilisation simultanée de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg et de l'un de ces agents semble appropriée, une telle association aura lieu avec prudence et sous contrôles fréquents du taux sérique de potassium.

Lithium

De manière générale, le lithium ne devrait pas être administré avec des diurétiques ou des inhibiteurs de l'ECA. En effet, les diurétiques et les inhibiteurs de l'ECA diminuent la clairance rénale du lithium, et induisent ainsi un risque de toxicité accru du lithium. En conséquence, une utilisation simultanée sera soigneusement évaluée et la lithiémie sera régulièrement contrôlée.

Or

Chez les patients sous traitement par un inhibiteur de l'ECA, des réactions vasomotrices (symptômes de dilations des vaisseaux y compris bouffées de chaleur, nausée, vertiges et hypotension, pouvant être très sévères) ont été plus fréquemment rapportées après des injections d'or sous forme parentérale (par ex. aurothiomalate de sodium).

Antihypertenseurs

L'association avec d'autres antihypertenseurs peut accentuer la baisse de la tension artérielle. Les ganglioplégiques ou les inhibiteurs des neurones adrénergiques ne peuvent être associés au lisinopril que sous surveillance stricte du patient.

Double blocage du système rénine-angiotensine-aldostérone (SRAA)

Il est prouvé que l'administration simultanée d'inhibiteurs de l'ECA, d'antagonistes des récepteurs de l'angiotensine II ou d'aliskirène augmente le risque d'hypotension, d'hyperkaliémie et de diminution de la fonction rénale (y compris de défaillance rénale aiguë). Un double blocage du SRAA par l'administration simultanée d'inhibiteurs de l'ECA, d'antagonistes des récepteurs de l'angiotensine II ou d'aliskirène est donc déconseillé (voir rubrique «Mises en garde et précautions»).

Si le traitement par un double blocage s'avère absolument indispensable, il ne doit être utilisé que sous la surveillance d'un spécialiste, avec des contrôles réguliers de la fonction rénale, des taux d'électrolytes et de la pression artérielle.

Les inhibiteurs de l'ECA et les antagonistes des récepteurs de l'angiotensine II ne doivent pas être utilisés simultanément chez les patients atteints de néphropathie diabétique.

Antidiabétiques

Les études épidémiologiques ont suggéré que l'administration concomitante d'inhibiteurs de l'ECA et de médicaments antidiabétiques (insuline, antidiabétiques oraux) peut entraîner une diminution accentuée du taux sanguin de glucose et un risque d'hypoglycémie. Cet effet semble apparaître plus fréquemment pendant les premières semaines d'un traitement simultané ainsi que chez les patients avec une limitation de la fonction rénale.

Médication concomitante

L'indométacine peut réduire l'effet antihypertenseur de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg.

Chez les patients présentant une limitation de la fonction rénale, l'administration simultanée de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg et d'anti-inflammatoires non stéroïdiens peut aggraver la fonction rénale.

Les thiazides peuvent augmenter la sensibilité aux myorelaxants non dépolarisants (par exemple tubocurarine).

L'hydrochlorothiazide peut causer des pertes potassiques. Cet effet peut être renforcé par l'administration simultanée de substances également susceptibles de provoquer des pertes potassiques et une hypokaliémie (par exemple diurétiques kaliurétiques, laxatifs, amphotéricine, carbénoxolone, dérivés de l'acide salicylique).

Glycosides digitaliques

Une hypokaliémie causée par des diurétiques favorise un effet cardiotoxique potentiel des glycosides digitaliques (par exemple augmentation de l'irritabilité ventriculaire).

Antidiabétiques (substances orales et insuline)

Un ajustement posologique de la médication antidiabétique peut s'avérer nécessaire.

Catécholamines (par exemple adrénaline)

Une réduction de l'effet vasopresseur est possible, sans toutefois en interdire l'utilisation.

Corticostéroïdes, ACTH

Renforcement de carences électrolytiques, en particulier hypokaliémie.

L'absorption de l'hydrochlorothiazide est diminuée par le colestipol ou le colestyramine.

Vitamine D

Renforcement de l'augmentation du taux sérique de potassium.

Diazoxide

Renforcement de l'effet hyperglycémiant du diazoxide.

Amantadine

Augmentation du risque d'effets indésirables de l'amantadine.

Antinéoplasiques (par exemple méthotrexate, cyclophosphamide)

Réduction de l'élimination rénale des antinéoplasiques.

Alcool, barbituriques, narcotiques

Renforcement de l'hypotension orthostatique.

Ciclosporine

Augmentation du risque d'hyperuricémie et de complications liées à la goutte.

Grossesse

L'emploi de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg est contre-indiqué pendant la grossesse. Si une grossesse est prévue ou confirmée, le passage à un autre traitement doit être instauré le plus vite possible.

Lisinopril

Il n'existe pas d'études contrôlées menées chez la femme enceinte. On connaît un nombre limité de cas d'exposition au lisinopril pendant le premier trimestre, sans survenue des malformations décrites au paragraphe «Fœtotoxicité».

Une étude épidémiologique rétrospective a indiqué qu'une exposition maternelle à un inhibiteur de l'ECA pendant le premier trimestre de la grossesse peut entraîner un risque accru de malformations, notamment une malformation des systèmes cardiaque et vasculaire et du système nerveux central.

Tout nouveau-né exposé au traitement in utero doit être soigneusement examiné à la recherche d'une excrétion urinaire suffisante, d'une éventuelle hyperkaliémie et d'une pression artérielle normale. Au besoin, il faudra mettre en œuvre les mesures médicales adéquates telles que par exemple réhydratation ou dialyse, de façon à éliminer l'inhibiteur de l'ECA de la circulation sanguine.

Hydrochlorothiazide

Il est déconseillé d'administrer des diurétiques chez les femmes enceintes en bonne santé car cela expose la mère et l'enfant à des risques inutiles, y compris ictère fœtal et néonatal, thrombopénie et éventuellement autres effets secondaires survenant chez l'adulte.

Allaitement

On ignore si le lisinopril passe dans le lait maternel chez la femme. Chez la rate, le lisinopril est excrété dans le lait maternel. Les thiazides passent dans le lait maternel.

Il ne faut pas allaiter pendant l'utilisation de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg.

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg a une légère influence sur l'aptitude à la conduite ou l'utilisation de machines, parce que des vertiges et une fatigue peuvent apparaître. Cela vaut surtout en début de traitement et lors de consommation simultanée d'alcool.

Dans les études cliniques, les effets indésirables ont généralement été transitoires et n'ont que rarement motivé l'arrêt du traitement. Les effets indésirables observés se limitent à des effets déjà connus du lisinopril ou de l'hydrochlorothiazide.

Les fréquences sont définies comme suit:

Très fréquents (≥1/10), fréquents (≥1/100 à <1/10), occasionnels (≥1/1000 à <1/100), rares (≥1/10 000 à <1/1000), très rares (<1/10'000), fréquence indéterminée (ne peut être estimée sur la base des données disponibles).

On a souvent noté des vertiges qui ont généralement disparu après réduction de la dose et n'ont que rarement motivé l'arrêt du traitement.

Les effets indésirables suivants ont été observés pendant le traitement par Lisinopril/Hydrochlorothiazide 20 mg/12.5 mg resp. Lisinopril/Hydrochlorothiazide 10 mg/12.5 mg:

Affections hématologiques et du système lymphatique

Fréquents: baisse du taux d'hémoglobine.

Occasionnels: baisse des valeurs de l'hématocrite.

Rares: anémie, augmentation de la bilirubine sérique.

Très rares: dépression médullaire, thrombopénie, leucopénie, agranulocytose, anémie hémolytique.

Affections du système immunitaire

Fréquence indéterminée: réaction anaphylactique/anaphylactoïde.

Affections endocriniennes

Rares: sécrétion inadéquate d'hormone antidiurétique.

Troubles du métabolisme et de la nutrition

Occasionnels: goutte.

Rares: hyperglycémie, hypokaliémie, hyperuricémie, hyperkaliémie.

Affections psychiatriques

Occasionnels: symptômes dépressifs.

Affections du système nerveux

Fréquents: vertiges, céphalées, paresthésies.

Rares: troubles de l'odorat.

Affections vasculaires

Fréquents: hypotension y compris hypotension orthostatique, syncopes.

Occasionnels: palpitations.

Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales

Fréquents: toux sèche.

Affections gastro-intestinales

Fréquents: diarrhée, nausée, vomissement.

Occasionnels: sécheresse de la bouche.

Rares: pancréatite.

Très rares: œdème angioneurotique intestinal.

Affections hépatobiliaires

Fréquents: élévation des enzymes hépatiques.

Très rares: hépatite hépatocellulaire ou cholestatique, ictère, défaillance hépatique.

De très rares cas d'hépatite apparue comme effet indésirable et évoluant en défaillance hépatique ont été rapportés chez certains patients. Les patients sous traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg qui ont développé un ictère ou qui présentent une augmentation marquée des enzymes hépatiques, doivent interrompre le traitement par Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg et se soumettre à une surveillance médicale adéquate.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Fréquents: exanthème.

Occasionnels: œdème angioneurotique touchant le visage, les extrémités, les lèvres, la langue, la glotte et/ou le larynx (voir «Mises en garde et précautions»).

Affections musculosquelettiques et du tissu conjonctif

Fréquents: crampes musculaires.

Rares: faiblesse musculaire.

Affections du rein et des voies urinaires

Fréquents: élévation du taux sanguin d'urée, augmentation de la créatinine sérique.

Affections des organes de reproduction et du sein

Fréquents: impuissance.

Troubles généraux

Fréquents: fatigue, asthénie.

Occasionnels: douleurs thoraciques.

Un ensemble de symptômes apparaissant seuls ou en association et pouvant comprendre une fièvre, une vascularite, une myalgie, une arthralgie/arthrite, des anticorps antinucléaires positifs, une sédimentation des hématies accrue, une éosinophilie et une leucocytose a été décrit. Des éruptions cutanées, une sensibilité à la lumière ou d'autres manifestations dermatologiques peuvent également apparaître.

Les effets indésirables additionnels suivants ont été observés avec les monosubstances, mais pas avec le traitement combiné, et peuvent probablement être également des effets indésirables de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg:

Lisinopril

Affections hématologiques et du système lymphatique

Très rares: neutropénie.

Troubles du métabolisme et de la nutrition

Occasionnels: anorexie.

Rares: hyponatrémie.

Très rares: hypoglycémie.

Affections psychiatriques

Occasionnels: variations de l'humeur, dépression, insomnie, troubles du sommeil, hallucination.

Rares: confusion mentale.

Affections du système nerveux

Occasionnels: étourdissements, troubles du goût.

Rares: syncope.

Affections vasculaires

Fréquents: troubles du rythme.

Occasionnels: infarctus du myocarde ou accident vasculaire cérébral, vraisemblablement dus à une hypotension excessive chez les patients à haut risque (voir «Mises en garde et précautions»), tachycardie, angine de poitrine.

Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales

Occasionnels: rhinite, dyspnée, pharyngite et enrouement, bronchite.

Rares: pneumonie.

Très rares: bronchospasme, sinusite.

Affections gastro-intestinales

Occasionnels: douleurs abdominales, troubles de la digestion comme la dyspepsie.

Rares: constipation.

Très rares: stomatite.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Occasionnels: prurit.

Rares: urticaire, alopécie, psoriasis.

Très rares: diaphorèse, pemphigus, nécrolyse épidermique toxique, syndrome de Stevens-Johnson, érythème polymorphe, dermatite exfoliative, pseudolymphome cutané.

Affections du rein et des voies urinaires

Fréquents: troubles rénaux.

Rares: urémie, défaillance rénale aiguë.

Très rares: oligurie/anurie.

Hydrochlorothiazide

Tumeurs bénignes, malignes et non précisées (incl kystes et polypes)

Fréquence indéterminée: cancer de la peau non-mélanome [CPNM] (carcinome basocellulaire [CBC] et carcinome spinocellulaire [CSC]).

Affections hématologiques et du système lymphatique

Rares: anémie aplasique.

Un purpura a également été rapporté.

Affections du système immunitaire

Très rares: réactions anaphylactiques.

Troubles du métabolisme et de la nutrition

Occasionnels: anorexie, glucosurie, troubles électrolytiques y compris hyponatrémie.

Affections psychiatriques

Agitation.

Affections du système nerveux

Étourdissements.

Affections oculaires

Occasionnels: vision floue.

Une vision jaune a également été rapportée.

Fréquence indéterminée: myopie aiguë, glaucome à angle fermé aigu, épanchement choroïdien (choroidal effusion).

Affections vasculaires

Angéite nécrosante.

Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales

Très rares: urgence respiratoire avec pneumonie et œdème pulmonaire.

Affections gastro-intestinales

Occasionnels: constipation.

Une irritation gastrique et une inflammation des glandes salivaires ont également été rapportées.

Affections hépatobiliaires

Rares: ictère par cholestase intra-hépatique.

Affections de la peau et du tissu sous-cutané

Occasionnels: photosensibilité, urticaire.

Rares: lupus érythémateux systémique, lupus érythémateux cutané.

Affections du rein et des voies urinaires

Occasionnels: troubles de la fonction rénale.

Très rares: défaillance rénale, néphrite interstitielle.

Troubles généraux

Fièvre.

Description de certains effets indésirables

Cancers de la peau non-mélanome (CBC et CSC)

Sur la base des données disponibles issues d'études épidémiologiques, une relation dépendant de la dose cumulée a été observée entre l'exposition au hydrochlorothiazide (HCTZ) et le développement d'un CPNM (voir également les rubriques «Mises en garde et précautions» et «Propriétés/Effets»).

L'annonce d'effets secondaires présumés après l'autorisation est d'une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d'effet secondaire nouveau ou grave via le portail d'annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.

Aucune information n'existe concernant le traitement d'un surdosage de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg. Le traitement repose sur des mesures symptomatiques et de soutien. Il faudra interrompre l'administration de Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg et soigneusement surveiller le patient. Les mesures thérapeutiques dépendent de la sévérité des symptômes qui apparaissent. Dans tous les cas, on tentera d'empêcher l'absorption et d'accélérer l'élimination.

Lisinopril

Les symptômes les plus vraisemblables lors d'un surdosage en lisinopril sont une hypotension, des troubles électrolytiques et une insuffisance rénale.

Si une hypotension sévère apparaît, le patient doit être allongé en position de choc et une solution physiologique doit être administrée par voie intraveineuse. le plus rapidement possible. Un traitement par angiotensine II (si disponible) doit être envisagé. Les inhibiteurs de l'ECA peuvent être éliminés de la circulation sanguine par hémodialyse. Dans ce cas, prendre en compte que l'utilisation de membranes «high-flux» en polyacrylnitirile doit être évitée. Les électrolytes sériques et les taux de créatinine doivent être contrôlés régulièrement.

Hydrochlorothiazide

Les signes et symptômes les plus fréquents d'un surdosage en hydrochlorothiazide s'expliquent par les conséquences de la diurèse excessive, à savoir la déperdition électrolytique (hypokaliémie, hypochlorémie, hyponatrémie) et la déshydratation. Si le patient reçoit en même temps un digitalique, une hypokaliémie peut provoquer des troubles du rythme cardiaque.

Code ATC

C09BA03

Mécanisme d'action

Lisinopril HCT Zentiva 20 mg/12,5 mg resp. Lisinopril HCT Zentiva 10 mg/12,5 mg est l'association d'un inhibiteur de l'enzyme de conversion de l'angiotensine (ECA), le lisinopril, et d'un diurétique thiazidique, l'hydrochlorothiazide. Les deux composantes se complètent dans leur mécanisme d'action et exercent un effet antihypertenseur additif.

Le lisinopril est un inhibiteur de la peptidyldipeptidase. Il inhibe l'enzyme de conversion de l'angiotensine (ECA) qui catalyse la transformation de l'angiotensine I en angiotensine II, un peptide vasoconstricteur. L'angiotensine II stimule aussi la sécrétion d'aldostérone dans le cortex surrénalien. L'inhibition de l'ECA provoque une diminution de la concentration d'angiotensine II, induisant une vasodilatation et une diminution de la sécrétion d'aldostérone. Ce dernier effet induit une augmentation du taux sérique de potassium.

On suppose certes que l'effet antihypertenseur du lisinopril repose essentiellement sur l'inhibition du système rénine-angiotensine-aldostérone, mais cet effet antihypertenseur a également été observé chez des hypertendus dont le taux de rénine était faible. L'ECA est identique à la kininase II, l'enzyme qui dégrade la bradykinine. On ignore encore si l'augmentation des concentrations de bradykinine, un peptide doté d'un puissant effet vasodilatateur, intervient également dans l'effet thérapeutique du lisinopril.

Les inhibiteurs de l'ECA montrent un effet moins important sur la baisse de la pression artérielle chez des patients hypertendus de couleur noire que chez les patients de couleur non noire.

L'hydrochlorothiazide est un principe actif diurétique et antihypertenseur. Il agit sur la réabsorption des électrolytes au niveau du tubule rénal distal et augmente l'excrétion de sodium et de chloride à parts égales. L'excrétion de sodium peut être accompagnée d'une perte de potassium et de bicarbonate. Le mécanisme de l'effet antihypertenseur des thiazides n'est pas encore élucidé. Habituellement, les thiazides n'influencent pas la tension artérielle normale.

Cancers de la peau non-mélanome (CPNM)

Sur la base des données disponibles issues d'études épidémiologiques, une relation dépendant de la dose cumulée a été observée entre l'exposition au hydrochlorothiazide (HCTZ) et le développement d'un CPNM. Une étude a inclus une population de 71'553 cas de CBC et 8'629 cas de CSC ainsi que 1'430'883 ou 172'462 contrôles correspondants. Une exposition élevée à l'HCTZ (dose cumulée ≥50'000 mg) était associée à des quotients de probabilité (OR) ajustés de 1,29 (IC à 95%: 1,23-1,35) pour le CBC et de 3,98 (IC à 95%: 3,68-4,31) pour le CSC. Une relation dose cumulée-effet manifeste a été observée tant pour le CBC que pour le CSC. Une autre étude a indiqué une relation possible entre l'exposition à l'HCTZ et le cancer des lèvres (CSC): 633 cas de cancer des lèvres ont été comparés à 63'067 contrôles correspondants à l'aide d'une stratégie «Risk set sampling». Une relation dose cumulée-effet a été observée avec une élévation des OR ajustés de 2,1 (IC à 95%: 1,7-2,6) à 3,9 (IC à 95%: 3,0-4,9) en cas de dose cumulée élevée (≥25'000 mg) et à 7,7 (IC à 95%: 5,7-10,5) pour la dose cumulée la plus élevée (≥100'000 mg) (voir également la rubrique «Mises en garde et précautions»).

Pharmacodynamique

Voir aussi sous «Mécanisme d'action».

Efficacité clinique

Voir aussi sous «Mécanisme d'action».

L'administration concomitante de lisinopril et d'hydrochlorothiazide a un effet faible à nul sur la biodisponibilité des deux substances. Le comprimé associant les deux principes actifs est bioéquivalent à l'administration simultanée des deux composantes seules.

Lisinopril

Absorption

Après administration orale de lisinopril, les concentrations sériques maximales sont atteintes en l'espace d'environ 7 heures. Chez les patients avec un infarctus du myocarde aigu, les concentrations sériques maximales ont tendance à être atteintes un peu plus tard. Sur la base de la quantité de substance retrouvée dans les urines, la résorption relative du lisinopril est d'environ 25%, avec une variation interindividuelle se situant entre 6% et 60%, à toutes les doses étudiées (5-80 mg). La biodisponibilité absolue est réduite d'environ 13% chez les patients avec une insuffisance cardiaque par rapport aux patients dont la fonction cardiaque est saine (environ 16% par rapport à environ 29%). La prise d'aliments ne modifie pas la résorption gastro-intestinale.

Distribution

Aucune fixation du lisinopril à des protéines plasmatiques autres que l'ECA n'a été observée. Des études menées chez le rat ont montré que le lisinopril franchit en faible quantité la barrière hémato-encéphalique. Il n'existe pas d'informations concernant l'espèce humaine.

Métabolisme

Le lisinopril n'est pas métabolisé.

Élimination

Le lisinopril est totalement éliminé dans les urines sous forme inchangée. Après l'administration de doses multiples, la demi-vie effective d'accumulation est de 12,6 heures. Chez la personne saine, la clairance du lisinopril est d'environ 50 ml/min. Le déclin des concentrations sériques montre une phase terminale prolongée, qui ne conduit toutefois pas à une accumulation. Cette phase terminale reflète la liaison probablement saturée à l'ECA et ne dépend pas de la dose.

Cinétique pour certains groupes de patients

Troubles de la fonction rénale

En cas de limitation de la fonction rénale, l'élimination du lisinopril diminue puisque la substance est éliminée par voie rénale. Ce phénomène devient toutefois cliniquement notable uniquement si le débit de filtration glomérulaire chute à moins de 30 ml/min.

Pour une clairance de la créatinine de 30-80 ml/min, la valeur moyenne de l'AUC augmente de 13% seulement, tandis que pour une clairance de la créatinine de 5-30 ml/min, la valeur moyenne de l'AUC augmente d'un facteur 4-5.

Le lisinopril peut être éliminé de la circulation sanguine par dialyse. Une hémodialyse de 4 heures permet d'abaisser les concentrations de lisinopril de 50% en moyenne avec une clairance de dialyse située entre 40 et 55 ml/min.

Troubles de la fonction hépatique

Une limitation de la fonction hépatique chez le patient avec cirrhose a induit une baisse de l'absorption du lisinopril (environ 30%, calcul d'après la quantité retrouvée dans l'urine). Toutefois, suite à la diminution de la clairance, l'exposition augmente d'environ 50% par rapport aux patients sains.

Insuffisance cardiaque

L'exposition au lisinopril est plus élevée chez les patients ayant une insuffisance cardiaque que chez les patients sains (augmentation de l'AUC de 125% en moyenne) mais sur la base du taux de récupération du lisinopril dans l'urine, l'absorption diminue d'environ 13% par rapport aux patients sains (environ 16% par rapport à environ 29%).

Patients âgés

Chez les patients âgés (65 ans et plus), les taux sanguins et les valeurs de l'AUC sont plus élevés que chez les patients plus jeunes.

Hydrochlorothiazide

Absorption

Lorsque les concentrations plasmatiques ont été enregistrées pendant au moins 24 heures, des demi-vies plasmatiques comprises entre 5,6 et 14,8 heures ont été déterminées. L'hydrochlorothiazide franchit la barrière placentaire, mais ne franchit pas la barrière hémato-encéphalique.

Distribution

Voir aussi sous «Absorption».

Métabolisme

L'hydrochlorothiazide n'est pas métabolisé.

Élimination

L'hydrochlorothiazide est rapidement éliminé par voie rénale. L'effet diurétique apparaît en 2 heures après l'administration orale d'hydrochlorothiazide, est maximal après environ 4 heures et persiste pendant 6-12 heures. Au moins 61% de la dose orale sont excrétés sous forme inchangée en l'espace de 24 heures.

Association lisinopril/hydrochlorothiazide

Mutagénicité

Des études suffisamment nombreuses menées in vitro et in vivo ont montré que le lisinopril et l'hydrochlorothiazide, utilisés isolément ou en association, n'avaient pas d'effets mutagènes notables.

Lisinopril

Les données précliniques des études classiques (pharmacologie générale, toxicité après administration répétée, génotoxicité et cancérogénicité) n'ont montré aucun risque particulier pour l'espèce humaine.

On a montré que la classe des inhibiteurs de l'ECA peut avoir des effets indésirables sur le développement fœtal tardif. Il peut en résulter une mort fœtale et des malformations congénitales touchant principalement le crâne. On a également signalé une fœtotoxicité, un retard de croissance intra-utérin et une persistance du canal artériel. Ces anomalies du développement semblent imputables, d'une part à un effet direct des inhibiteurs de l'ECA sur le système rénine-angiotensine fœtal et, d'autre part à une ischémie (se basant sur une hypotension maternelle, une diminution du flux sanguin fœtoplacentaire et une diminution de l'apport d'oxygène ou de nutriments au fœtus).

Hydrochlorothiazide

Toutes les études de cancérogénicité (in vivo) et de mutagénicité (in vivo et in vitro) ont donné des résultats négatifs.

Chez l'animal, l'hydrochlorothiazide franchit la barrière placentaire. Des études menées sur trois espèces animales (rat, souris et lapin) n'ont montré aucun indice d'effet tératogène. En cas d'exposition pendant la deuxième moitié de la grossesse, une thrombopénie est possible chez le nouveau-né. Des perturbations de l'équilibre électrolytique de la femme enceinte peuvent avoir un retentissement sur le fœtus. Une diminution de l'irrigation placentaire est également possible.

Incompatibilités

Membranes de dialyse de haute perméabilité «high flux»: voir: «Mises en garde et précautions».

Stabilité

Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.

Remarques particulières concernant le stockage

Conserver dans l'emballage original fermé, à une température pas au-dessus de 30 °C, à l'abri de la lumière et hors de portée des enfants.

Divisibilité des comprimés

La posologie d'un demi-comprimé de Lisinopril HCT Zentiva 20/12,5 mg ne correspond pas à un comprimé entier de Lisinopril HCT Zentiva 10/12,5 mg (rapport de masse différent entre le lisinopril et l'hydrochlorothiazide).

56901 (Swissmedic).

Helvepharm AG, Frauenfeld.

Juillet 2020.

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Gute Leute und Ort .Sollten mehr so gute Apotheken existieren.Super!!!!!

Bootsschule L. 91 Rezensionen

Kompetente Beratung, äusserst freundlich Bedienung, übersichtliche Apotheke, nur zum Weiterempfehlen

Michael Kobler 156 Rezensionen

Trotz sehr viel Arbeit mit Corona, ausserordentlich flexibel und freundlich!

Reto kuratli 3 Rezensionen

Super kompetent und angenehme, freundliche Bedienung

Marcel Baumgartner 35 Rezensionen

Hier wird der Kunde sehr freundlich und mit viel Fachwissen beraten und bedient. Komme gerne wieder was bei euch kaufen.

Branka Simic-Zorc 1 Rezensionen

Kompetent, freundlich und wirklich service-orientiert!

D. R. 26 Rezensionen

Das Personal ist sehr freundlich und kompetent. Die Apotheke hat einen sehr heimeligen Charme. Hier geht man immer gerne hin.

Daniela Blescher 21 Rezensionen

Mir wurde diese Apotheke wärmstens empfohlen. Die Apothekerin ist sehr kompetent und extrem freundlich. Als Kunde wird man mit jeglichem Anliegen/ Sorge ernst genommen und fühlt sich wohl und in guten Händen. Kann sie nur weiter empfehlen!!!

Thomas Müller 4 Rezensionen

Sehr freundliche und kompetente Apothekerin.

Peter Müller-A. N. 20 Rezensionen

freundliche Bedienung viel Auswahl.!!

Urs Berger 416 Rezensionen

sympathisches, hilfsbereites personal

Skyfly _ 11 Rezensionen

TOP
(Übersetzt von Google)
OBEN

David Fleitas 3 Rezensionen

Gute Aufmerksamkeit und Service.

Prime Care AG:

АПТЕКА ЦЮРИХ
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